Gefahr Abmahung – Twitter und Recht

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Gefahr Abmahung – Twitter und Rechtby Michael Holdcrofton.Gefahr Abmahung – Twitter und RechtThomas Schwenke von Advisign hat auf seinem Blog einen Beitrag geschrieben, der sehr relevant ist für alle von uns, die privat wie auch geschäftlich twittern. Was er schreibt, stellt die Nutzung von Twitter in ein ganz anderes Licht und alle, die geschäftlich Twitter nutzen, müssen ganz genau überlegen was sie online stellen, um nicht in […]

Thomas Schwenke von Advisign hat auf seinem Blog einen Beitrag geschrieben, der sehr relevant ist für alle von uns, die privat wie auch geschäftlich twittern.

Was er schreibt, stellt die Nutzung von Twitter in ein ganz anderes Licht und alle, die geschäftlich Twitter nutzen, müssen ganz genau überlegen was sie online stellen, um nicht in die Abmahnfallen zu tappen.

Hier ein paar Punkte die zeigen, was ich meine.

Er schreibt zum Beispiel:

Als Privatperson lebt man im Internet rechtlich relativ sicher. Natürlich kann man  Urheberrechte oder die Ehre anderer verletzen. Aber nur die verletzten Personen/Unternehmen können einen abmahnen oder verklagen. Und vorher müssen sie von der Rechtsverletzung überhaupt erfahren.

Für Unternehmer sieht es ganz anders aus. Unternehmer können wegen (fast) jeder Rechtsverletzung von Mitbewerbern abgemahnt werden! Zwar muss es sich um eine Rechtsverletzung handeln, die ihnen Wettbewerbsvorteile bringt, aber das ist schnell gegeben. Impressum vergessen, Preisangaben nicht richtig, Urheberrechte verletzt – all diese Rechtsverletzungen fallen unter den so genannten “Wettbewerbsvorteil durch Rechtsbruch” im §4 Nr.11 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)). Und anders als Privatpersonen sollten Unternehmer immer davon ausgehen, dass Mitbewerber ihre Onlineaktivitäten im Auge haben.

Heißt das, vorbei mit der Spontanität? Ich denke schon. Man muss zwei oder drei mal überlegen und prüfen, dass der nächste Tweet keinen auf dumme Ideen bringt.

Hier ein weiterer Punkt. Er schreibt:

Aber was ist mit den vielen Accounts, die das geschäftliche und private mischen? Wie @saftTante von der Kelterei Walther, die ihre Art zu twittern selbst als eine “‘privatgeschäftliche” Mischung beschreibt. Haftet man dann mehr für die geschäftlichen tweets und weniger für die privaten?

Mitnichten. Man haftet für alle Tweets dieses Accounts so, als ob alle geschäftlich wären.

Hoppla! Es sieht ganz so aus, als ob wir alle uns auf sehr dünnem Eis bewegen.

Das Problem ist zu erkennen, wann ein Tweet wettbewerbswidrig ist oder nicht! Wann können Mitbewerber uns abmahnen?

Wie wir schon bei diesen zwei Zitaten sehen, ist es verdammt schwer, unterhalb dieser Schwelle zu bleiben.

Thomas Schwenke – Leitfaden Twitter Recht

Henning Krieg – Twitter und Recht

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