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 Das Internet, wichtige Änderungen in 2010 [9:46m]: Play Now | Play in Popup | Download (247)
In letzter Zeit scheint es, als ob Google nahezu täglich Änderungen und Neuigkeiten online stellt. Oft wurden Neuigkeiten eingerichtete, nur um Anderen die Show zu stehlen, so wie beim Start von Bing. Google torpetierte die Microsoft Bemühungen regelrecht mit der Ankündigung von Google Wave am gleichen Tag.
Microsoft versuchte, die Welt über ihre neue Suchmaschine Bing zu informieren. Aber Google liess das kalt und sie präsentierten eine ganz neue Entwicklung, die bestimmt einen großen Einfluss auf die zukünftige Zusammenarbeit untereinander haben wird.
Aber auch die Google Suchmaschinen selbst haben sich geändert, zumindest was die Startseite und Trefferlisten betrifft.
Google Suche – optische Änderungen
Wenn Sie in den letzten Tagen gegoogelt haben, ist Ihnen sicherlich die abgespeckte Eingangsseite aufgefallen. Erst wenn Sie eine Taste berühren oder die Maus bewegen, erscheint die gewohnte Seite.
Aber das ist eigentlich nur Kosmetik im Vergleich zur Caffeine-Suchmaschine, zu deutsch Koffein, die wahrscheinlich nach den Feiertagen freigeschaltet wird.
Koffein wird die Google Ergebnisse beschleunigen und sie werden zeitlich relevanter sein als bisher. Echtzeit-Suche spielt bei Google inzwischen eine wichtige Rolle, weil Twitter und Facebook schon Google voraus sind.
Koffein ist ein großes Upgrade und laut Matt Cutts, dem Anti-Spam-Chef bei Google, ist es quasi ein neu geschriebenes System, das Google mehr Flexibilität und Suchleistung ermöglichen wird.
Google und Echtzeit
Google will Echtzeit Suchergebnisse in seine Trefferlisten integrieren und Facebook ist nur einer der Partner, die indiziert werden.
Google wird Ergebnisse von MySpace, Friendfeed, Jaiku und Identi.ca ebenfalls zeigen. Sie können jetzt schon sehen, welche Daten bereits aufgenommen wurden. Wenn Sie das nächstes Mal googeln, klicken Sie auf den Link oberhalb der Ergebnisse “Optionen anzeigen”.
Eine Navigationsspalte erscheint am linken Rand. Suchen Sie Letzte Ergebnisse. Wenn Sie hier klicken, erscheinen Echtzeitresultate, insofern die Suchbegriff bei Twitter oder den Anderen benutzt wurden.
Sie können davon ausgehen, dass Echtzeit- und zeitnahe Resultate für Google in 2010 mehr Priorität haben werdern. Das bedeutet für uns, dass wir Inhalte häufiger online stellen müssen, zumindest bei Twitter und Facebook, um die vorderen Plätze in den Trefferlisten erreichen zu können.

Wenn Sie die Trefferliste-Optionen noch offen haben, dann können Sie auch sehen, was für Google in die Zukunft wichtig ist. Universalsuche ist seit über zwei Jahre fest in den Suchmaschinen integriert. Das heißt, dass nicht nur Textinhalte in den Trefferlisten erscheinen, sondern auch Videos, News, Produkte und Blogs.
Ganz oben in der Navigationsspalte steht eben Videos. Videos werden in 2010 sehr wichtig sein. Ich kann Ihnen nur empfehlen, Ihre eigenen Videos zu produzieren und online zu stellen. Wenn Sie es richtig machen, können Sie Ihr Ranking in den Suchmaschinen deutlich verbessern.
Und genau darunter steht Nachrichten. Online Pressearbeit sollten Sie ebenfalls zu einem festen Bestandteil Ihres Online-Marketings machen. Pressemitteilungen erscheinen ebenfalls in den Ergebnislisten.
Ich muss auch erwähnen, dass Echtzeitergebnisse von Twitter und co, Videos und Nachrichten normalerweise auf Seite 1 vor den eigentlichen normalen Treffern erscheinen. Und das ist der Grund, warum Sie Tweets, Videos und Ihre News regelmäßig veröffentlichen sollten.
Bilder 2010 richtig einsetzen
Im kommenden Jahr werden Bilder bei Google mehr Gewichtung bekommen. Dass können Sie jetzt schon sehen. Geben Sie bei Google “Edelstahl Kochtöpfe” ein und schauen Sie in den Trefferlisten nach.
Bei mir steht auf Position 3 Shopping-Ergebnisse. Diese Treffer werden aus Google Base genommen. Das ist eine Datenbank, in der Sie Ihre Produkte online stellen können.
Wenn Shopping-Ergebnisse in der Liste stehen, ist bestimmt auch ein Bild zu sehen.
Bei Bildern sind die Dateinamen und auch die sogenannten Alt-Tags wichtig. Wenn wir den Kochtopf als Beispiel nehmen, wäre zum Beispiel ein geeigneter Dateiname edelstahl-kochtopf-3l.jpg.
Der Alt-Tag sollte ein ganz normaler Beschreibungstext sein. Hier können Sie Ihre Suchbegriffe integrieren, wie zum Beispiel “Edelstahl Topf- & Pfannenset antihaftend”.
Alle Ihre Produkten sollten auf alle Fälle passende Bilder, Dateinamen und Alt-Tag Beschreibungen haben.
Google und Facebook
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, müssen Sie wissen, dass Ihre Inhalte seit vergangener Woche bei Google indiziert werden. Das bedeutet, Sie müssen mehr dann je darauf achten, was Sie auf Facebook posten.
Vor einigen Wochen habe ich Ihnen über die Probleme berichtet, die auftauchen können, wenn Sie all zu sorglos mit Veröffentlichungen in Sozialen Netzwerke umgehen. Und bisher waren persönliche Informationen nur über interne Suchvorgänge innerhalb von Facebook zu finden. Ab sofort können Sie auch in den Google Suchmaschinn erscheinen.
Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Inhalte nicht im Google Index landen, dann sollten Sie sich auf Facebook einloggen. Klicken Sie auf Einstellungen neben Ihrem Namen und dann auf Privatsphäre-Einstellungen. Auf der Einstellungsseite klicken Sie dann auf Suchen.
Unter Öffentliche Suchergebnisse finden Sie ein mit Häkchen gesetztes Kästchen mit Zulassen daneben. Dieses Häkchen sollten Sie deaktivieren, wenn Sie die Indizierung nicht wollen.
Die Indizierung gilt nur für Daten, die Sie für alle zugänglich gemacht haben. Inhalte die Sie nur für Freunde und Freunde Ihrer Freunde freigegeben haben, werden nicht indiziert, wenn Sie weiterhin die Indizierung zulassen.
Wenn Sie lieber die Einstellungen auf die einzelnen Bereiche ändern wollen, dann sollten Sie die anderen Einstellungen prüfen, um sicher zu sein, dass nur die Informationen in den Index übernommen werden, die Sie zugelassen haben.
Was macht Twitter in 2010?
Bei Twitter war das Jahr 2009 mit einem extremen Mitglieder-Zuwachs verbunden. Ende 2009 wird es über 18 Millionen Mitglieder geben und es wird damit gerechnet, dass es über 25 Millionen User in 2010 geben wird.
Twitter ist enorm effektiv um Besuchertraffic zu generieren. Inbesondere der virale Effekt von Retweets wurde von einigen Firmen für Marketing verwendet, mit teilweise beachtlichem Erfolg. Allerdings, Twitter sucht Wege, mit ihrer Plattform Umsatz zu generieren und gerade Werbeaktivitäten zu reglementieren und kostenpflichtig zu machen, könnte ein möglicher Weg sein, endlich mit Tweets Geld zu machen.
Das größte Problem mit Werbeaktionen über Soziale Medien ist die Tatsache, dass es oft sehr schwer ist, die Rentabilität zu messen.
Deshalb denke ich, wir müssen einfach abwarten, was Twitter kostenpflichtig machen will. Und wie immer, dann entscheiden ob es sich lohnt oder nicht.
Twitter gibt es übrigens in Deutsch. Schauen Sie unter Settings – Language nach.
Die unheimliche Allianz?
Yahoo und Microsoft werden in 2010 gemeinsam die Yahoo-Suchmaschinen begraben. Das wissen schon die meisten von uns. Es wird sicher eine Verschiebung im Suchvolumen geben, aber Google wird bestimmt weiterhin die Nummer 1 bleiben. Zumindest in absehbarer Zeit.
Aber trotzdem dass Yahoo weniger verdient, erlauben sie sich was ganz besonderes in 2010. Sie gründen eine Rennrad Mannschaft!
Ja, Sie haben richtig gehört.
Offenbar gab es eine Befragung unter Silicon Valley High Tech Spezialisten mit dem Ergebnis, dass über 50% nicht nur Radfans sind, sondern auch die lokale Rennszene verfolgen. Das gab offenbar Yahoo Anlass zu handeln.
Der Teammanager Kevin Klein sagte “die ganze Idee hinter der Yahoo Rennrad-Mannschaft ist die Anwerbung von High Tech Mitarbeitern in Silicon Valley und eine Plattform für Partner anzubieten, damit sie sich auf der lokalen Ebene stärker beteiligen können. Wenn’s richtig gemacht wird, dürften alle Beteiligten davon profitieren und Ihr Geschäft ausbauen können.”
Wie viele andere, habe auch ich nicht verstanden, was das Ganze mit Radrennen zu tun hat.
Google Suche, optische Änderungen – Google und Echtzeit – Bilder 2010 richtig einsetzen – Google und Facebook – Was macht Twitter in 2010? - Die unheimliche Allianz?
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Posted by Michael Holdcroft in Reputation, Sofortmassnahmen, Twitter, authorität, tags: abmahnfalle, abmahnung, henning krieg, inhalte, recht, Reputation, soziale netzwerk, thomas schwenke, Twitter
Thomas Schwenke von Advisign hat auf seinem Blog einen Beitrag geschrieben, der sehr relevant ist für alle von uns, die privat wie auch geschäftlich twittern.
Was er schreibt, stellt die Nutzung von Twitter in ein ganz anderes Licht und alle, die geschäftlich Twitter nutzen, müssen ganz genau überlegen was sie online stellen, um nicht in die Abmahnfallen zu tappen.
Hier ein paar Punkte die zeigen, was ich meine.
Er schreibt zum Beispiel:
Als Privatperson lebt man im Internet rechtlich relativ sicher. Natürlich kann man Urheberrechte oder die Ehre anderer verletzen. Aber nur die verletzten Personen/Unternehmen können einen abmahnen oder verklagen. Und vorher müssen sie von der Rechtsverletzung überhaupt erfahren.
Für Unternehmer sieht es ganz anders aus. Unternehmer können wegen (fast) jeder Rechtsverletzung von Mitbewerbern abgemahnt werden! Zwar muss es sich um eine Rechtsverletzung handeln, die ihnen Wettbewerbsvorteile bringt, aber das ist schnell gegeben. Impressum vergessen, Preisangaben nicht richtig, Urheberrechte verletzt – all diese Rechtsverletzungen fallen unter den so genannten “Wettbewerbsvorteil durch Rechtsbruch” im §4 Nr.11 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)). Und anders als Privatpersonen sollten Unternehmer immer davon ausgehen, dass Mitbewerber ihre Onlineaktivitäten im Auge haben.
Heißt das, vorbei mit der Spontanität? Ich denke schon. Man muss zwei oder drei mal überlegen und prüfen, dass der nächste Tweet keinen auf dumme Ideen bringt.
Hier ein weiterer Punkt. Er schreibt:
Aber was ist mit den vielen Accounts, die das geschäftliche und private mischen? Wie @saftTante von der Kelterei Walther, die ihre Art zu twittern selbst als eine “‘privatgeschäftliche” Mischung beschreibt. Haftet man dann mehr für die geschäftlichen tweets und weniger für die privaten?
Mitnichten. Man haftet für alle Tweets dieses Accounts so, als ob alle geschäftlich wären.
Hoppla! Es sieht ganz so aus, als ob wir alle uns auf sehr dünnem Eis bewegen.
Das Problem ist zu erkennen, wann ein Tweet wettbewerbswidrig ist oder nicht! Wann können Mitbewerber uns abmahnen?
Wie wir schon bei diesen zwei Zitaten sehen, ist es verdammt schwer, unterhalb dieser Schwelle zu bleiben.
Thomas Schwenke – Leitfaden Twitter Recht
Henning Krieg – Twitter und Recht
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Seit einiger Zeit prüfe ich meine Twitter Follows und Followers, um zu sehen, ob die Konten überhaupt für Tweets verwendet wurden.
Die Überraschung ist, es gibt unzählige Konten mit Null oder nur ein paar Tweets, aber dafür haben sie tausende von Follows und Followers.
Da frage ich mich, was das soll? Was nutzt es, so viele Kontakte zu haben, wenn man nicht einmal versucht mit diesen Kontakten zu kommunizieren. Das ist komplett verplemperte Gelegenheit für alle, die mit solchen Konten verknüpft sind.
Wie das kommt? Ganz einfach durch automatische Follow-Software und Follow-Beantworter. Das ist übrigens eine neue Wort-Kreation extra von mir. grins
Es gibt Software, die nach Personen auf Twitter suchen auf Grund von festgelegten Suchbegriffen und ein Follow ganz automatisch durchführen.
Der Follow wird dann automatisch durch eine Direktmessage beantwortet. Und das ganze ohne das zutun einer menschlichen Hand, geschweige Kopf.
Ich brauche nicht zu sagen, dass solche Kontakte nicht viel wert sind und ich lösche sie ohne nachzudenken.
Schauen Sie Ihre Twitter-Kontakte durch. Sie haben sicher einige Automaten-Leichen, die es wert sind, sie zu löschen.
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Für alle Twitterer unter Ihnen gibt es eine neue Version 2 von Hootsuite.
Mit einem neuen sehr flexiblen Layout, das mehrere Spalten gleichzeitig darstellen kann, ist die Übersicht deutlich verbessert. Es können mehrere Twitter-Konten gleichzeitig überwacht werden ohne sich neu anmelden zu müssen.
Eine ganz neue Besonderheit ist, dass auch jetzt im Team getwittert werden kann. Das heißt, wenn Ihr Unternehmen twittert, können jetzt mehrere Mitarbeiter über verschiedene Twitter-Konten Inhalte liefern. Das ist ein ganz deutlicher Vorteil gegenüber anderen Twitter-Tools.
Es gibt eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen, aber für mich war die Integration von RSS-Feeds um Tweets zu liefern von Bedeutung. Da können Sie zum Beispiel Ihr Blog-Feed direkt über Twitter raus geben.
Zudem können Sie jetzt Ihre ganzen sozialen Netzwerke wie Facebook, Linkedin, MySpace und WordPress automatisch über PingFM updaten lassen.
Mein Urteil? Ein rundum gelungenes Upgrade mit vielen sinnvollen neuen Tools und Verbesserungen, um unser Twitter-Dasein zu erleichtern. Leider momentan nur in Englisch.
Hootsuite finden Sie unter Hootsuite.com,
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Wenn Sie regelmäßig die Netshow hören, haben Sie sicher schon bemerkt, dass vieles von dem ich erzähle mit Twitter zu tun hat. Ich will nicht sagen, das ich verrückt nach Twitter bin. Das bin ich nicht.
Es geht mir um was ganz anders.
Es geht um die enorme Reichweite, die Twitter bietet und der folgenden Geschichte sollten Sie genau zuhören. Ich verspreche, es geht nicht lang.
Seit Jahren finde ich jede Woche mittwochs meine Ausgabe des Time Magazine im Briefkasten. Obwohl sehr USA orientiert, gibt es in fast jede Ausgabe Themen, die mich interessieren.
Aber neulich war eine langer Artikel über Twitter drin. Ja, ich weiss, jeder spricht von Twitter heut zu Tage. Ich auch.
Es gibt gute Gründe warum jeder von uns sich an der Tweeterei beteiligen sollte, aber ich möchte gerne einen Teil dieses Artikels quasi rezitieren.
Der Author Steven Johnson erzählte, dass er im März 2009 an einer Tageskonferenz teilgenommen hat. Die Konferenz hieß “Hacking Education” und das Thema war “Reformierung des Bildungswesens”.
Es war ein kleine Veranstaltung mit 40 Teilnehmern. Dabei waren Lehrer und Ausbilder, Unternehmer, Studenten und Risikokapitalgeber.
Steven Johnson schrieb, dass vor 20 Jahren nur den Teilnehmern, die aus der Konferenz resultierenden Ideen im Gedächtnis geblieben wären. Vor 10 Jahren hätte es ein Protokoll gegeben, das bei Bedarf nachgelesen werden konnte. Vor 5 Jahren hätten einige der Teilnehmer hinterher vieleicht darüber gebloggt.
Aber in 2009 wäre der Ablauf ein ganz anderer gewesen.
Am Anfang haben die “Hacking Education” Organisatoren den Teilnehmern erlaubt, live Kommentare über das Event durch Twitter raus zu geben. Sie sollten lediglich den Hashtag #hackedu in den Kommentaren nennen.
Wenn Sie nicht wissen, was ein Hashtag ist, hier ist eine kurze Beschreibung von Wikipedia:
Ein Hashtag ist ein Schlagwort, welches insbesondere bei Twitter Verwendung findet. Die Bezeichnung stammt vom Rautenzeichen (Englisch „Hash“), mit dem ein solcher Tag eingeleitet und durch ein Leerzeichen beendet wird. Beispiel: „#hashtag “.
Die Organisatoren haben einen Beamer aufgestellt, der die laufende Twitter-Diskussion zeigen sollte.
Während die Teilnehmer sprachen, erschienen die ersten Einträge. Es waren Zusammenstellungen von Argumenten, Witze und Linkvorschläge dabei. Zuerst nur von Teilnehmern, aber dann fingen Twitterteilnehmer außerhalb der Konferenz an, sich an den Twitter-Diskussionen zu beteiligen.
Es erschienen zunehmend weitere Kommentare und Vorschläge von außerhalb. Und ein paar “Experten” beschwerten sich, dass sie keine Einladung bekommen hatten.
Steven Johnson schrieb weiter, dass die Konferenzteilnehmer interessante Ideen und Fragen aus dem Twitter-Feed direkt in Ihre eigene Diskussion integrieren konnten.
Am Konferenzende war ein öffentliches Konversations-Protokoll von einigen hundert Tweets online. Inzwischen ist die Diskussion online weiter gegangen, trotzdem das die Konferenz längst vorbei ist.
Steven Johnson schrieb weiter: Die Integration von Twitter hat alle bisherigen Regeln für Konferenzen gebrochen und erzeugte eine weitere Diskussionsebene im Internet mit einem viel größeren Kreis von Gesprächsteilnehmern.
Es ist erstaunlich welchen Unterschied die Integration von Twitter in der “Hacking Education”-Konferenz gemacht hat. Es war plötzlich viel lebendiger durch die Tweets von außerhalb und die Organisatoren konnten viel mehr Menschen erreichen als sonst.
Wenn Sie Konferenzen oder Meetings für Ihre Firma organisieren, dann sollten Sie beim nächsten Mal Twitter in den Ablauf integrieren. Neben dem zusätzlichen Input, werden Sie eine wertvolle Diskussion im Internet stehen haben (gut für die Suchmaschinen) und viel mehr Menschen erreichen, als nur die Teilnehmer.
Es lohnt sich darüber nachzudenken.
Wie immer wenn Sie Fragen haben, können Sie natürlich unter http://sofortmassnahmen.eu/kingfm unser Formular nutzen oder auch über Twitter, benutzen Sie einfach der Hashtag #michaelfragen in Ihren Tweets.
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Neulich stellte mir Dennis King eine Frage: “Ist es möglich festzustellen, wie oft ein Link in einer Twitter-Nachricht benutzt wurde?”
Die Antwort ist eindeutig Ja.
Einige Dienste, die Link-Kürzen anbieten, haben auch Linktracking integriert. Das heißt, Sie können sehen wie effektiv Ihre Tweets sind.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich zwischen 30 und 50 Clicks per Link und Tweet bekomme.
Das Wesentliche dabei ist, nicht immer nur eigene Seiten über Twitter zu veröffentlichen, sondern sie wohl dosiert raus zu geben, mit anderen Tweets und Link-Empfehlungen, die Sie haben.
Auf diese Art und Weise beugen Sie dem Spamverdacht vor. Denn zu häufige Tweets, wie zum Beispiel 10 Stück auf einmal, nerven Freunde und Anhänger nur. Das bedeutet auf Dauer Anhänger zu verlieren.
Eine Website, die ich für Link-Tracking benutze, heißt unhub.com. Sie ist recht einfach zu benutzen und zeigt die Anzahl Clicks Heute und die Clicks insgesamt.
Wenn Sie einen WordPress-Blog benutzen, kann ich Ihnen ein Plug-In, genannt Pretty Link empfehlen. Der Vorteil an Pretty Link ist, dass Sie Ihren eigenen Domainnamen für Kurzlinks benutzen können. Die Links sehen besser aus und die Trackingfunktion wird über Ihre eigene Website ausgeführt.
Pretty Link können Sie direkt in WordPress suchen und installieren.
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Spätestens seit der Wahl zum Deutschen Bundespräsident weiß Deutschland, dass es Twitter gibt. Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen nicht vorstellen können, was Twitter ist, geschweige denn wofür es gut ist.
Der Name stammt aus dem Englischen und steht für Tschirpen. Vogellaute sind eben kurz und und in der Regel singen viele Vögel gleichzeitig von überall um einen herum und bei Twitter ist das ähnlich.
Die Basis von Twitter sind Nachrichten, die auf 140 Zeichen begrenzt sind. Und der Grund dafür liegt darin, die Idee der SMS-Kurznachrichten mit dem Internet zu verschmelzen.
Diese Idee hat im März 2006 drei Männer aus der USA dazu bewogen, einen Test innerhalb Ihrer Firma durchzuführen, um zu sehen, wie das funktionieren könnte.
Die drei Männer waren Evan Williams, Jack Dorsey und Biz Stone. Evan Williams war ursprünglich der Gründer von Pyra Labs, das erst Blogger.com und später von Google gekauft wurde.
Jack Dorsey hatte die Grundidee für Twitter und als Basis seiner Idee stand die Aussage “Was machst Du gerade? Und diese Frage sollte in Form einer Statusmeldung zu beantworten und super einfach zu gestalten sein.
Innerhalb von 14 Tagen hatten Sie einen Prototyp zusammengestellt und ihn innerhalb der Firma eingerichtet.
Jack Dorsey sagte damals: Zuerst haben die Mitarbeiter gelacht, aber sie haben es gemocht. Sie haben die Software ein Wochenende lang benutzt und sie fanden es unwiderstehlich. Daraufhin haben wir uns entschlossen, die Sache weiter zu entwickeln.
Im Oktober 2006 trat Twitter seinen Dienst an und im März 2007 war Twitter bereits eine eigenständige Firma unter Leitung von Jack Dorsey.
Freunde & Anhänger
Ich bin am 1. Januar 2007 Twitter.com beigetreten. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mich damals wie zig tausend andere auch gefragt, was das eigentlich soll.
Was ist so reizvoll an kurzen Nachrichten, die ich in Twitter veröffentlichen oder lesen kann?
Damals haben viele über die banalsten Dinge geschrieben. Unter Anderem konnte ich leuchtende Weisheiten lesen, wie zum Beispiel, “wie warm der Kaffee zum Frühstück war”, “war mal Rauchen”, “mir ist langweilig” oder der absolute Hit “Hach …”.
Leider schreiben manche Twitterer so was heute noch. Sie sind schlicht langweilig und haben es nicht kapiert.
Wenn man als neu engemeldeter Twitterer auf der Hauptseite steht, findet man nur ein leeres Feld. Was fehlt, ist die Verbindung zu gleichgesinnten Menschen, zu denen bereits im Vorfeld eine mögliche Affinität besteht.
Was braucht man? Ein paar Freunde mit denen man kommunizieren kann natürlich.
Wenn bereits einige Freunde von Ihnen bei Twitter angemeldet sind, ist es einfach. Durch die Twitter-Suchfunktion können Sie die Freunde suchen und ihnen folgen.
Weil Twitter nur englische oder japanische Bedienung hat, muss man ein paar Begriffe und ihre Bedeutung kennen. Um jemandem folgen zu können, muss man ihn mit der “Follow”-Taste zum Freund machen.
Ab diesem Zeitpunkt kann man von dem neuen Freund Nachrichten empfangen.
Ich nenne alle Twitterer denen ich folge “Freunde”.
Auf der andere Seite können andere Twitterer auch mir folgen. Die nenne ich Anhänger.
Wenn Sie nun ein paar Freunden bei Twitter folgen, fangen Sie an zu zwitschern.
Mich können Sie schon jetzt folgen:
http://twitter.com/mikehcg
http://twitter.com/sofortmassnahme
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Twitterbegriffe erklärt
http://sofortmassnahmen.eu/twitter-begriffe-erklart/
Twitter ist vom Konzept her einfach gehalten. Aber es gibt eine große Entwicklergemeinde um Twitter herum.
Sie benutzen eine sogenannte API, eine Schnittstelle, die Programmierer benutzen können, um die Funktionalität von Twitter zu verwenden und zu erweitern. Dadurch sind viele Tools entstanden, die die Arbeit mit Twitter erleichtern. Hier sind einige, die ich selber nutze:
 Tweetdeck Desktop Software
Der Erste heißt Tweetdeck. Tweetdeck ist ein Programm, das Sie auf ihrem Rechner installieren können und läuft im Hintergrund, wenn Sie mit anderen Aufgaben beschäftigt sind.
Hauptvorteil, Sie können leicht Filter einrichten, die Ihre Tweets nach Ihren Kriterien ordnen. Das verhilft Ihnen zu mehr Übersichtlichkeit bei der Bearbeitung von Nachrichten.
Tweetdeck
http://tweetdeck.com
 Hootsuite Browser gestütztes Software Tweetdeck kann leider nur ein Twitterkonto anzeigen, daher benutze ich gerne auch Hootsuite. Hootsuite ist ein browsergestützes Programm und damit kann ich mehrere Konten gleichzeitig anzeigen und bearbeiten, ohne dass ich mich neu anmelden muss.
Hootsuite bietet auch Linktracking an. Das ist hilfreich, wenn Sie sehen wollen, wie effektiv ein Tweet war.
Hootsuite
http://hootsuite.com
 Twinfluence Einflussrechner Um die Rechweite meiner Twitterkonten messen zu können, benutze ich Twinfluence. Das ist ebenfalls ein browsergestüztes Programm.
Twinfluence liest die Kontendaten ein, inklusive Freunde und Anhänger und ermittelt die maximale Reichweite. Es gibt ebenfalls eine Menge weiterer Informationen über Ihren Twitterkreis, wie soziales Kapital und Wachstumsrate.
Twinfluence
http://twinfluence.com
 Twellow Twitter-Mitgliederverzeichnis Das letzte Tool, das ich heute nennen möchte, ist Twellow.com.
Twellow ist ein Verzeichnis von Twitterern. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie nach geeigneten Twitterern suchen wollen. Sie können sich selber auch dort anmelden. Twellow erlaubt Ihnen, eine erweitertes Profil anzulegen. Das heißt, Sie können eine erweiterte Beschreibung angeben, Tags, Kategorien sowie Links zu anderen Sozialnetzwerken, in denen Sie Mitglied sind.
Twellow http://twellow.com
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In letzter Zeit wird Twitter überall heiß diskutiert und besprochen. Selbst im Fernsehen und in den Nachrichten ist davon zu hören. Kein Wunder, wenn man den rasanten Zuwachs betrachtet, den Twitter erlebt hat, sowie die brisanten Vorfälle, die in Echtzeit über Twitter veröffentlicht wurden. Jedes Mal waren die Veröffentlichungen über Twitter viel schneller als die Presse.
In 2008 waren es über 800% mehr angemeldeteTeilnehmer (ahem – Tweeple in Twittersprache), gegenüber 2007. 2009 wird dieser Zuwachs bei weitem überschritten werden.
Ich selbst bin am 1. Januar 2007 beigetreten. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mich damals wie zig tausend andere auch, gefragt was das eigentlich soll.
Was ist so reizvoll an kurzen Nachrichten, die ich in Twitter veröffentlichen oder lesen kann?
Viele haben damals über die banalsten Dinge geschrieben. Unter Anderem konnte ich leuchtende Weisheiten lesen, wie zum Beispiel, “wie warm der Kaffee zum Frühstück war”, “war mal Rauchen”, “mir ist langweilig” oder der absolute Hit “Hach …”.
Leider schreiben manche Twitterer so was heute noch.
Aber glücklicherweise ist die Qualität der Tweets (Kurznachrichten) der Teilnehmer besser geworden. Immer mehr Menschen haben erkannt, dass Twitter eine einfache, aber eine enorm effektive Kontaktbörse ist. Dadurch verschwinden die belanglosen Tweets zunehmend aus dem Blickfeld.
Wenn Sie jemals überlegt haben, wie Sie die Ausgangssituation für Ihren persönlichen Lebenslauf oder für Ihr Geschäft verbessern könnten, dann kann ich Ihnen die Teilnahme an Twitter nur empfehlen. Nirgendwo sonst kann man in kürzester Zeit eine große Folgschaft von Menschen zusammentragen wie bei Twitter.
Es ist echt einfach!

Nach dem Sie sich bei Twitter angemeldet haben, können Sie bei Twitter nach Gleichgesinnten über das Suchfunktion “Find People” (oben Rechts) recherchieren. Aus der Ergebnisliste heraus, klickt man auf die Bilder und besucht die Profilseiten. Wenn eine aus der Biofeld-Informationen oder der aufgelistete Tweets passt, einfach “Follow” klicken.
 Follow Sofortmassnahme
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, das viele das “Follow” entgegnen. Freilich muss der eigene Profil und Tweets für Andere aussagekräftig und interessant sein. Dann funktioniert’s recht gut.
Regelmäßige Überprüfung von geeignete Teilnehmer ist eben Fleißarbeit, aber in ein paar Tage kann man 300 bis 400 Kontakte zusammen bringen.
Als erstes “Sofortmassnahme”, möchte ich Ihnen die Suche von Twitterer bzw. Tweeple etwas erleichtern.
Wenn Sie schnell und ohne große Suchaktionen, Twitterbenutzer finden wollen, schreiben Sie Ihre Twitter URL zusammen mit ein paar Zeilen über sich und/oder Ihre Geschäft in die Kommentarberich am Ende dieser Artikel.
WICHTIG! Bitte die volle Link angeben, wie hier: http://twitter.com/ihre-benutzername
Schauen Sie die Kommentare durch und auf die jeweilige Profilseiten auf “Follow” klicken.
Nicht vergessen, wenn ein Leser Sie folgt (Info kommt von Twitter per E-Mail), dann entgegnen Sie sie mit ein “Follow” zurück.
Sollte der einer oder andere später nicht ganz passen, können Sie sie immer die folgschaft mit “unfollow” stoppen. Allerdings, rate ich davon ab, sofern sie keine Massenposter oder Spammer sind.
Und, zum Schluss, können Sie mit unsere Links beginnen. Sie bleiben dann informiert was auf Sofortmassnahmen neu ist.
http://twitter.com/sofortmassnahme
http://twitter.com/mikehcg
Übrigens, wir entgegnen jeder “Follow”!
Mehr zu Twitter, können Sie in die KingFM-NetShow erfahren. Die Sendung läuft Sonntags, mit Wiederholungen Montags und Mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr.
Benutzen Sie die KingFM Net-Show Player-Link
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