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Vor einigen Wochen habe ich Ihnen vom Zeitungssterben berichtet. Offensichtlich tun sich die Zeitungen schwer, sich an die digitale Welt anzupassen und daraus ein passendes Geschäftsmodell zu machen.

Das war bisher so, aber in den vergangenen Wochen und Monaten ist eine Bewegung in Gang gekommen, die das Ganze ändern könnte.

hat sich öffentlich beschwert, dass ein Inhalt-Kleptomane sei und ist der Auffassung, dass für die Nutzung bezahlen soll.

Na ja, hätte er das nur daher gesagt, könnten wir es bestimmt ohne Konsequenzen als Geschwätz abtun. Er meinte es aber richtig ernst.

Mit anderen Verglegergruppen will die Murdoch News Corporation, die unterer anderem, das Wall Street Journal und New York Post besitzt, die ganzen Inhalte, die sie veröffentlichen aus dem Index verbannen.

Statt dessen wollen sie lieber ihre News über Microsoft Bing gewinnbringend im Internet verbreiten. Microsoft steht bereits in Verhandlung mit Murdoch und anderen.

Persönlich finde ich, dass Rupert das Internet, wie so viele andere, eigentlich gar nicht richtig versteht.

Er ist der Auffassung, dass er diktieren kann, wer seine Inhalte verbreiten darf oder nicht. Er vergisst völlig, dass über 25% des Traffiks auf seinen Websites von stammen.

Wenn er sich durchsetzt, verlieren nicht nur , sondern auch die Murdoch News Corporation und nicht zuletzt wir Internet-Benutzer. Die Verbannung ist ähnlich, wie dem Zeitungsverkäufer den Zeitungsverkauf zu verbieten.

Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die Benutzer letztendlich entscheiden, wie sie Ihre Inhalte bekommen wollen. Und ob sie gewillt sind, sich einem Diktat zu unterwerfen, schätze ich eher nicht.

Wenn und ob diese Änderung kommt, wird es ein paar Gewinner geben. Zum einen Microsoft, die ein Stück gegenüber aufholen können. Und auch die vielen kleinen Suchmaschinen, die ebenfalls News-Feeds anbieten.

Bis zu 15 Milliarden weniger Umsatz für News Corp

Pete Cashmore von Mashable schrieb über das potentielle Murdoch/Microsoft-Geschäft, dass die News Corporation bis zu 15 Milliarden Dollar weniger Umsatz ohne haben würde. Sicher, einen Teil bekommen sie durch das Geschäft mit Microsoft ausgeglichen.

Aber der wahre Preis für Murdoch ist, dass die Verbreitung von News Coporation-Inhalten deutlich reduziert wird. Es ist fraglich, ob Benutzer bereit sind, außerhalb von nach Inhalten zu suchen. Andere Verleger, die noch im Index bleiben, werden dann in die Presche springen.

Sie werden mit dem Ausschluss der News Corporation im Ranking deutlich steigen und werden Ihre Position im Index ausbauen können. Das bedeutet auch mehr Marktmacht.

Ob sich und seinen Unternhmen einen Gefallen tut? Momentan sieht es so aus, als ob er bereit ist, diesen Schritt zu machen.

In Zeiten wo die digitale Welt für uns Benutzer einfacher und attraktiver ist, als Nachrichten aus einer Zeitung zu bekommen, meine ich, dass er seinen Einfluss überschätzt hat.

Der Flaschengeist ist längst raus und will nicht mehr zurück.

Ein ausgewanderte Brite, die es zufällig nach Deutschland verschlagen hat. Er ist bekannt für seine Kenntnisse in Suchmaschinenoptimierung, Internet Marketing und Soziale Netzwerke. Er moderiert jede Woche die Netshow auf KingFM
Michael Holdcroft

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One Response to “Rupert Murdoch will raus aus Google”
  1. [...] Rupert Murdoch will raus aus Google (0) [...]

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