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 Facebook Pages [6:28m]: Play Now | Play in Popup | Download (116)
Ein normales Facebook-Konto ist für Unternehmen wenig praktisch, aber es gibt eine Alternative und das sind sogenannten Fanpages.
Wie der Name sagt, waren sie ursprünglich für VIP’s und bekannte Persönlichkeiten gedacht. Das hat sich allerdings gewandelt.
Viele Firmen haben jetzt Ihre eigene Facebook Fanpage.
Eine Firma mit der ich zu tun habe, hat auch ein Seite. Das ist die Hugo Boss AG. Und man glaubt es nicht, Hugo Boss hat bis heute über 250 tausend Fans.
Wenn man die Seite sieht, ist es kein Wunder. Hugo Boss ist bekannt als ein führendes Modeunternehmen und man findet viele Informationen über die aktuelle Collection dort. Aber sie machen auch ganz andere Dinge wie einen Modelwettbewerb und sie haben eine Videothek mit Prominenten-Interviews, Fashion Shows und Foto Shootings.
Gerade aktuell ist ein Video, in dem Louis Hamilton und Jenson Button Fragen von Facebook Fans beantworten.
Die Hugo Boss Seite ist recht gut gelungen und sie scheinen den richtigen Mix getroffen zu haben. Allerdings hat es ein so starker Modename leichter als andere, eine Anhängerschaft aufzubauen.
Aber wie sieht es für uns normal Sterbliche aus?
Lohnt es sich, eine eigene Fanpage zu haben?
Die Hugo Boss Seite ist ein optimales Beispiel und beweist, dass eine Fanpage funktionieren kann. Aber sind Facebook Seiten etwas für Menschen und Unternehmen, die nicht so bekannt sind?
Durchaus.
Es gibt gute Gründe, warum man eine eigene Facebook Seite erstellen sollte. Zuerst einmal gibt es keinerlei Einschränkungen, was die Anzahl der Kontakte betrifft. Wie man im Beispiel Hugo Boss sieht, ist es möglich hunderttausende als “Fans” zu bekommen.
Auf diesen Seiten sind für jede Kategorie passende Funktionen vorinstalliert. Beispielsweise finden sich auf der Seite einer Band ein Music-Player, ein Video-Player, eine Discographie, Rezensionen, Tourneedaten und ein Diskussionsforum, das die Künstler nutzen können. Auch Drittanbieter entwickeln eine Reihe von Anwendungen, die Seitenadministratoren ihren Seiten hinzufügen können.
Wichtig dabei ist, dass Anhänger oder Fans die Möglichkeit haben, an dem Geschehen auf der Seite teilzunehmen. Daher sind gerade Dinge wie Rezensionen und Diskussionsforen wichtig.
Für den Seitenbetreiber sind die Kommentare wichtige Rückmeldungen, die es verdienen beantwortet zu werden. Und gerade die Tatsache, dass der Seitenbetreiber an den Diskussionen teilnimmt, ist für die Fans ein Beweis, dass sie ernst genommen werden.
Facebook Fanpages lohnen sich.
Wo sonst können Sie ohne sehr viel Arbeit Kontakt zu so vielen Menschen erreichen?
Sicher, die Fanpages müssen gepflegt werden und neue Inhalte in Form von Berichten, Videos und Bilder online gestellt werden. Aber das Hauptziel ist Sichtbarkeit. Und Facebook erleichtert sowohl die Kontaktgewinnung wie auch die Kommunikation.
Wenn Sie regelmäßig Ihre Facebook Seite mit neuem qualitativ gutem Inhalt versorgen, werden Ihre Fans Ihnen mehr und mehr vertrauen. Und Vertrauen ist der erste Schritt auf dem Weg zum Ziel.
Es gibt ein Gesetz, das helfen kann zu verstehen, wie man mit einer Fanpage umgehen sollte.
Das Metcalfesche Gesetz ist eine Faustregel, nach der der Nutzen eines Kommunikationssystems mit dem Quadrat der Anzahl der Teilnehmer wächst.
Hier ist ein Bespiel. Eine Gruppe von 5 Personen haben 5 mögliche Kontaktmöglichkeiten innerhalb der Gruppe. Mit jeder weiteren neuen Person steigt die mögliche Anzahl der Kontakte, so dass eine Gruppe von 10 Personen, 45 mögliche Kontaktmöglichkeiten hat.
Und bei Facebook ist dieser Effekt sehr leicht zu erreichen. Jedes Mal, wenn ein neuer Fan sich bei Ihnen anmeldet, steigen Ihre möglichen Kontakte erheblich. Weil Facebook dafür sorgt, dass sein Beitritt bei allen seinen Kontakten auf der Startseite erscheint.
Facebook überflügelt Google
Wie viele andere große Internet-Unternehmen hat Facebook gute wie schlechte Aspekte. Es liegt an uns, daraus das Beste zu machen, egal ob wir Facebook privat oder geschäftlich benutzen wollen.
Jeder einzelne von uns muss gründlich überlegen, was wir damit machen wollen und die persönliche Privatsphäre so festlegen, dass wir nicht in irgendwelche Fettnäpfchen treten oder uns bloß stellen.
Ein Punkt, der uns verdeutlicht wie wichtig es ist, vorher zu überlegen, was wir online stellen oder nicht, ist die Tatsache, dass wenn ein Post erst einmal online ist und bereits von Suchmaschinen erfasst wurde, ist es sehr schwer und mühselig die unerwünschten Eintragungen wieder weg zu bekommen.
Trotzdem ist Facebook sehr wichtig geworden. Facebook hat erstmalig in März 2010 Google überflügelt, zu einem Zeitpunkt, wo es keine Feiertage gab.
Die Market Research Gruppe Experian Hitwise, hat festgestellt, dass Facebook 7,07 Prozent der gesamten Website-Hits in den USA während der Woche bis 13. März hatte. Google kam auf Platz zwei mit 7.03 Prozent in diesem Zeitraum.
Es ist ein Tendenz, die sich bestimmt durchsetzen wird.
Nachdem Facebook mehr und mehr Zulauf bekommt, ist es für Unternehmen und Unternehmer höchste Zeit, sich hier zu engagieren. Das Beispiel Hugo Boss zeigt, dass es relativ leicht ist, Menschen zu Anhängern zu machen.
Ok, ich weiß Hugo Boss hat es leicht, aber selbst wir Normalos können viel erreichen mit Hilfe von Facebook.
Ich persönlich werde prüfen, in wieweit Facebook helfen kann. Momentan bereite ich eine eigene Unternehmerseite vor, ich finde Fanpage hört sich so geschwollen an, und werde sie in der kommenden Woche online stellen.
Wenn Sie KingFM regelmäßig zuhören, kennen Sie sicher einen unserer Moderatoren ,Tom Kolbe. Tom hat bereits eine Fanpage online. Sie finden ihn unter Tom Kolbe Show. Dort können Sie Infos über sein Programm und andere Dinge die er macht sehen.
Nachdem ich meine Seite online habe, werde ich berichten, was ich damit erreicht habe. Sie wird den Schwerpunkt Internet Marketing zum Thema haben. Sie können auch dort die Themen für kommende Sendungen finden sowie anstehende Webinare und Schulungen.
Ich persönlich bin gespannt, was sich damit alles machen lässt.
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Posted by Michael Holdcroft in Facebook, Social Media, Sofortmassnahmen, Videos, Web 2.0, YouTube, tags: Facebook, hulu, jing, video, virales Video, YouTube
Links zur Sendung
Wiederholungen Montag, den 30.11.09 und Mittwoch, den 02.12.09. Jeweils vom 18 bis 20 Uhr auf KingFM
Thema Heute: Virale Videomarketing
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Google Wave - Segen oder Fluch? [11:55m]: Play Now | Play in Popup | Download (221)
 Können Sie sich noch erinnern? Vergangenen Juni stellte Google ein neues Produkt namens “Wave” vor. Zur gleichen Zeit, fast auf die Minute genau, als Microsoft Bing ankündigt hatte, übertrumpfte Google Microsoft mit einem neuen Produkt, das die Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglichen soll.
Google Wave, zu deutsch “Welle”, hat inzwischen scheinbar die ganze Welt erfasst. Und das Problem? Es ist nicht einfach, ein Wave-Konto zu bekommen.
Beim Start, Anfang Oktober, hat Google 100.000 Nutzer eingeladen, Wave zu testen. Die eingeladenen Teilnehmer hatten sich schon Monate zuvor als Betatester angemeldet. Und so wie es momentan aussieht, tröpfeln die Einladungen sehr spärlich ein und die 100.000 sind immer noch nicht alle raus.
Auf der anderen Seite gibt es eine Fülle von Informationen, Meinungen und Beschwerden im Internet, die das Ganze aufheizen. Obwohl Google ein Unternehmen voller Techniker ist, haben sie es trotzdem verstanden, Google Wave wirklich interessant zu machen und vor allem, zu etwas zu machen, das scheinbar jeder haben will.
Viele spekulieren auf eine Einladung von Teilnehmern, die bereits ein Wave-Konto haben, aber laut Stephanie Hannon, die sich als einen “Overly happy Google Wave Product Manager” bezeichnet, überglücklich also, werden neulich eingeladene Wave-Nutzer keine eigenen Einladungen weiter geben können. Zumindest vorerst wird das so bleiben. Stephanie Hannon schrieb auf Twitter, dass Google Wave zuerst mit der Warteliste wachsen wird und aktive Nutzer würden eventuell irgendwann später Einladungen raus geben können.
Wo bekomme ich eine Google Wave Einladung?
Nachdem überall im Internet über Google Wave zu lesen, anzuschauen und zu hören ist, dachte ich, mal schauen wo ich eine Einladung bekommen könnte. So, zuerst habe ich “need google wave invite” gegoogelt.
Über 17.500 weitere sind ebenfalls auf der Suche. Wie wäre deutsch als Alternative? Also ich tippe “Suche Google Wave Einladung” und bekomme ganze 29 Eintragungen. Aber das sind auch alle, die selber suchen.
Dann habe ich meinen Suchbegriff in “Google Wave Einladung zu vergeben” abgeändert. Ich stellte die Suche auf genau diesen Wortlaut ein und bekam prompt 9 Ergebnisse. Auch die waren alle selber am suchen.
Hmmmm. Ok, dachte ich. Schaust Du bei i-workers nach. Das ist eine Diskussionsgruppe, bei der ich schon ewig Mitglied bin. Es gibt zwar einige, die bereits eigene Konten besitzen, aber keine Einladungen übrig haben. Mist!
Ok, wie wäre es mit eBay?
Dort suchte ich nach “Google Invite” und siehe da, weltweit gab’s 18 Eintragungen! Was mich erstaunt hat, es gab tatsächlich Gebote. Allerdings lagen die Auktionen alle unter 40 Euro. Einer wollte für einen Sofortkauf 45 Euro plus 10 Euro Versand. Witzig, dachte ich. Einladungen werden nämlich per email versandt.
Na ja, selbst einen Euro ist es mir nicht wert, zu sehen ob ich von jemandem eine Einladung kaufen kann.
Und ob ich tatsächlich eine Einladung von einem eBayer bekomme, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.
Ja, so isses. Wir Normalsterblichen müssen eben warten, bis wir eine “Google Wave”-Einladung bekommen.
Eigentlich habe ich mich schon vor Monaten in die Liste eingetragen, aber die Google Mühlen mahlen langsam.
Die eigentliche Frage ist, brauche ich Google Wave?
Die Grundidee ist schon in Ordnung. Stellen Sie sich einen Instant Messenger vor, der in Echtzeit funktioniert. Sie beginnen mit einem Wave und fügen andere Wave Kontakte, mit denen Sie kommunizieren wollen, dazu. Sie schreiben etwas und die anderen können zusehen, während Sie schreiben. Ich meine, sie können zusehen, wie Sie den Text eintippen.
Mehr noch, die anderen können gleichzeitig ihre eigenen Texte eingeben, die ebenfalls von den anderen in Wave sofort erscheinen. Ist was nicht richtig, können Teilnehmer gleich korrigieren, auch andere. Alles ist in Echtzeit ersichtlich und alle Wave-Teilnehmer können gleichzeitig an dem Wave arbeiten.
Aber es geht weiter, Wave Teilnehmer können Bilder, Grafiken, Videos und Audio-Dateien im Wave mit “Drag and Drop” einbetten. So bald sie hochgeladen sind, erscheinen sie alle im Wave sofort am Bildschirm.
Einen Wave können Sie auch woanders einbetten. Wie zum Beispiel in einem Blog. Und auch da werden Wave-Änderungen sofort beim Eingeben sichtbar.
Diese Grundfunktionalität lässt erahnen, wofür Google Wave gut sein könnte.
Google Wave Ideen
Eine Idee, die ich kürzlich las, war im Bildungswesen. Sie kennen es sicher von früher, oder Sie sind noch am Studieren oder sind in der Ausbildung. Wir müssten ständig Notizen über den Lernstoff machen und wenn wir Glück hatten, konnten wir mit anderen in der Klasse Notizen austauschen und ergänzen. Klar, mit Email ist das Ganze etwas einfacher geworden, aber immer noch nicht handlich für alle Beteiligten.
Mit Google Wave dagegen, geht es viel leichter. Es wird ein Haupt-Wave eingerichtet, in dem alle aus der Klasse ihre Notizen unterbringen können. Mehr noch, Fehler können sofort korrigiert und die Hauptpunkte festgelegt werden, die für Prüfungen wichtig sind.
Teamwork
Etwas Ähnliches wie die folgende Aussage kennen Sie sicherlich auch. Ich las einen Beitrag eines Mitarbeiters des “Center für Disease Control” aus Atlanta in USA. Er schrieb, dass seine Gruppe die Distribution von H1N1-Impfstoff unterstützt, inklusive Planung, Versand und Kommunikation.
Er und sein Team sind in Atlanta, das Gesundheitsministerium in Washington DC und der Impfstoff-Hersteller in Dallas. Seine Mannschaft verteilt sich über 4 Bereiche im CDC-Gelände. Alles in allem, ein sehr verteiltes Netz von Organisationen, die miteinander kooperieren müssen.
Momentan benutzen sie Email, Intranets und gemeinsam genutzte Speicher, um Daten und Informationen miteinander auszutauschen.
Sie müssen sich ständig treffen, was häufige Wiederholungen, mehrfach gemachte Arbeit und viel verlorene Zeit verursacht.
So wie die Situation sich weiter entwickelt, müssen sie ständig Daten auf den neuesten Stand bringen, wie Anzahl Kranke, Produktionsstand des Impfstoffs, Versandsituation und Quarantäne-Stand. Sie sind ständig mit updaten und ergänzen von Daten und Informationen beschäftigt und Situations-Berichte werden per Email an die anderen rausgegeben.
Ich denke, Sie können sehen, dass viel Zeit und Energie, mit doppelter Arbeit und umständlicher Benachrichtigung der anderen Teilnehmer vergeudet wird.
Er schrieb weiter, dass ein zentralisiertes System wie Google Wave, bei dem alle Teilnehmer an der Erstellung und den Verfolgungsänderungen mit- und zusammenarbeiten könnten, viel Zeit sparen würde und sie könnten Informationen viel schneller mit Herstellern, Distributoren, der Regierung und den CDC teilen.
Bei so einer wichtigen Aufgabe ist uns allen klar denke ich, dass eine zentrale Informationsbasis viel bewirken kann. Alleine die Kosten und der Aufwand für ständige Treffs könnten deutlich reduziert werden. Und mit einer heiklen Aufgabe wie der Impfstoff-Versorgung, wäre eine bessere Kommunikation für viele eine Frage von Leben und Tod.
Aber für die meisten von uns geht es um Kosten, Aufwand und Umwelt. Wenn wir weniger Kosten und Aufwand hätten, würde das deutliche Verbesserungen für viele Menschen und Unternehmen bedeuten. Und weniger Umweltbelastungen, weil weniger gefahren wird, würde für uns alle nur zu begrüßen sein.
Zusammenarbeit an unterschiedliche Standorte
Es gibt ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten für Google Wave. Was ich vor allem gesehen habe ist, dass man die Zusammenarbeit zwischen Menschen an unterschiedlichsten Standorten deutlich verbessern könnte.
Angefangen vom Journalist, der mit einem Interview-Partner per Wave alles festhält, das gleich vom Redakteur verfolgt und korrigiert werden kann, bis zu Hochzeitsplanungen oder einfachem Messaging zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, gibt es viele Möglichkeiten wo Google Wave von großem Nutzen sein kann.
Die Frage stellt sich eher, wird Google Wave uns tatsächlich helfen, besser und schneller zu sein? Es gibt Stimmen, die ganz anders denken über diese Wunderwaffe “Google Wave”.
Und über einen, der ganz bestimmt anders denkt und seine Meinung zu Gwave, hören Sie gleich hier.
Robert Scoble und Produktivität
Robert Scoble ist ein sehr bekannter Blogger. Sein Blog Scobleizer läuft seit October 2005 und er ist ein sehr produktiver Schreiber und die Tatsache, dass bisher über 30 tausend Kommentare auf seinem Blog gepostet sind, bezeugt seine Popularität und Expertise in Sachen Internet.
Er ist seit kurzem ein GWave-Benutzer. Gwave ist ein Begriff, der sich langsam etabliert und darüber hat er schon einige Berichte geschrieben, zuletzt in Vergleich zu Emails.
Über Email als produktives Werkzeug ist seine Meinung niederschmetternd, aber sein Urteil über Gwave, das noch in Kinderschuhen läuft ist noch schlimmer als niederschmetternd. Egal wie man über Google und ihr neues Werkzeug denkt, es ist ratsam zumindest zu hören, was er für problematisch hällt.
Zunächst schreibt er, dass GWave viele unproduktive Eigenschaften, ähnlich wie Email hat. Aber das schlimmste daran ist, Gwave fügt einige neue unproduktive Eigenschften dazu.
Zum einen ist es die Echtzeit, sprich die Tatsache, dass wir sehen können, wenn jemand im Wave schreibt, weil der Text beim eintippen auch bereits bei uns erscheint. Das ist ein Problem, das im ersten Augenblick noch nicht klar ist.
Die Echtzeit-Funktion verleitet den Betrachter zu schauen, weil das menschliche Auge immer zu einem bewegten Objekt am Bildschirm hingezogen wird. Das ist ein großer Ablenkung und die Aufmerksamkeit leidet darunter.
Das bedeutet weniger Produktivität und es ist nicht abschaltbar. Seine Empfehlung? GWave nur spärlich öffnen, sonst ist der Ablenkungsfaktor größer als bei Email.
Als soziales Netzwerk ist Gwave, für Robert Scoble, nicht tauglich. Er schreibt, die Funktionalität ist schlimmer als Twitter oder Facebook. Es gibt keine Biografien oder echte Namen. Und keine Möglichkeit, Kontakte zu verwalten oder zu gruppieren.
Ein Mülleimer ist vorhanden, aber es ist keine ersichtliche Möglichkeit vorhanden, irgendetwas zu löschen. Obwohl er überall gesucht hat, hat er nichts gefunden das auf Löschen hinweist.
Scoble bemängelt, dass GWave kein BCC wie bei Emails hat. Eine einfache Ergänzung um zu gewährleisten, dass ein Dritter informiert ist, obwohl er nicht direkt in die Konversation eingebunden ist.
Wenn wir GWave mit Emails vergleichen, hat er mit diesen Punkten bestimmt recht, aber wie wird es in der Praxis aussehen? Da müssen wir eben abwarten um zu sehen, wie Google GWave weiter entwickelt.
Zusammenarbeit in Echtzeit
Ein Punkt, den Robert Scoble geschrieben hat, war für mich ganz logisch. Bisher ist keine Integration mit Google Text & Tabellen vorhanden. Ich benutze Text & Tabellen selber, um bestimmt Aufgaben mit anderen zu teilen. Das funktioniert sehr gut, aber die Funktionalität von Gwave würde von großem Vorteil sein.
So wie ich das sehe, hat Google die Integration schon vorausgeplant, denn man kann sich zusätzlich als Tester für Gwave in Google Apps anmelden. Google Apps ist die GMail-Version für Unternehmen, die unter einem eigenen Domainnamen laufen.
Persönlich würde ich einen Schritt weiter gehen, indem GTalk, der Google eigene Instant Messenger integriert werden sollte, dann würde die Zusammenarbeit deutlich einfacher sein.
Laut Scoble ist GWave sehr langsam. Diesen Punkt kann ich verstehen, wenn er sagt, dass obwohl GWave in der Pre-Beta-Phase ist, der erste Eindruck entscheidend ist und wie wird es aussehen, wenn Millionen von Nutzern online sind?
Nachdem ich viele verschiedene oft gegenteilige Meinungen gelesen habe, ist meine Feststellung ganz einfach. GWave ist zwar ein innovativer neuer Dienst, der zu begrüßen ist. Aber die knappe Kontenerteilung hat zu einer “ich auch”-Hysterie geführt.
Google Wave steckt noch ganz deutlich in den Kinderschuhen und es muss vieles noch berücksichtigt werden, bis es für die breite Masse tauglich ist.
Die Frage zum Schluss ist, wird Gwave eine Erleichterung für uns werden oder wird es nur ein zeitraubender Aufmerksamkeitsmagnet. Nur die Zeit wird uns die Antwort dazu geben können.
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Momentan kommt es mir vor als ob Google im Wochenrhythmus etwas Neues ankündigt. Obwohl der Google Echtzeit-Kommunikationsdienst Google Wave Ende September begonnen hat, der schon alleine einen ziemlichen Aufruhr im Internet verursacht hat, hat Google eine Woche zuvor am 23. September Sidewiki gestartet.
Von Beginn an gab es heftige Diskussionen über Sidewiki. Vor allem die Konsequenzen aus der Nutzung und dass keiner sich dagegen wehren kann. Aber was ist Sidewiki genau?

Einfach erklärt, Sidewiki ist ein Kommentar-System, das unabhängig von einer Website funktioniert. Es ist in der Google Toolbar integriert und wenn Sie auf irgend einer Seite im Web stehen, können Sie einen Kommentar abgeben.
Der Begriff Sidewiki besteht aus Side, Englisch für Seite oder Rand und Wiki, einem hawaianischen Wort für schnell. Ein Kunstbegriff, der gut passt, weil wenn Sidewiki aufgerufen wird, erscheint es am linken Rand als Spalte, wo Sie schnell Ihren Kommentar abgeben können.
Diesen Kommentar können alle Sidewiki Nutzer sehen, wenn sie diese Seite öffnen. Und darin liegt das Problem.
Wenn ich ehrlich bin, Sidewiki bietet Vorteile und auch Nachteile.
Zunächst einmal, Sie brauchen ein Google-Konto um Sidewiki benutzen zu können. Das heißt, wenn Sie einen Kommentar abgeben wollen, müssen Sie mit Ihrem Google-Konto angemeldet sein.
Selbst wenn Sie sehen wollen, was überhaupt über Ihre Website geschrieben worden ist, sind Sie gezwungen, ein Google Konto anzumelden. Als Website-Besitzer können Sie einen eigenen Kommentar oder Einleitung schreiben, die ganz oben in Sidewiki zu sehen ist. Aber dafür müssen Sie zuerst ihre Website bei Google Webmaster Tools anmelden und sich als Besitzer bestätigen lassen.
Anhand einem Zeilen Code können Sie Ihre Website markieren und Google ordnet Ihnen die Seite zu.
Erst danach können Sie als Website-Besitzer Ihren Sidewiki-Einleitungstext schreiben und abspeichern.
Was tun mit Negativ-Kommentare?
Natürlich ist die große Sorge bei einem offenen Kommentar-System, dass negative Kommentare für die eigene Website erscheinen können. Selbst am Starttag wurde schon über erste Fälle berichtet und obwohl Google eine Content-Richtlinie eingerichtet hat, ist es anzunehmen, dass einige zunächst einmal das System für Diffamierungen nutzen werden.
Die Richtlinien erklären, was nicht akzeptiert wird. Spam oder eindeutige Werbebotschaften oder die Übertragung von Viren, sind nicht erlaubt. Hass oder Drohungen sind ebenfalls nicht erwünscht. Sie sollten Sidewiki nicht für illegale Aktivitäten verwenden oder Urheberrechte nicht verletzen.
Kein Sex, zumindest was Sidewiki betrifft und Google bekennt sich zu Null-Toleranz bei Kinderpornografie.
Google schreibt auch, dass Sie nicht vor geben sollen, jemand anderes zu sein. Und zum Schluss, private oder vertrauliche Informationen sollten nicht über Sidewiki weiter gegeben werden.
Google erwartet wohl, dass Sidewiki-Nutzer Verstöße melden. Bei jedem Eintrag steht ein “Mißbrauch melden” Link, der zu einer Meldeseite führt. Dort kann man genauer beschreiben gegen welche der Richtlinien verstoßen wird. Google prüft wohl Mißbrauchsmeldungen, aber es heißt nicht, dass der gemeldete Eintrag entfernt wird.
Ich denke Google hat zur Zeit einen Haufen Arbeit, Sidewiki-Mißbrauchsmeldungen zu bearbeiten. Es wird sicherlich dazu führen, dass weitere Anpassungen an die Richtlinien gemacht werden. Aber eine Meldung führt nicht unbedingt dazu, dass ein Eintrag gelöscht wird. Das ist herb.
Google schreibt dazu:
Wir werden Ihren Bericht dann prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen. Nur weil Sie mit bestimmtem Material nicht einverstanden sind, oder es als unangemessen empfinden, bedeutet das nicht, dass wir es entfernen. Wir verstehen, dass unsere Nutzer verschiedene Standpunkte vertreten, und wir berücksichtigen diese Tatsache, wenn wir gemeldete Verstöße überprüfen. Obwohl der Content nicht in allen Fällen entfernt wird, verlassen wir uns auf unsere Nutzer, wenn es um das Melden von Material geht, das möglicherweise gegen unsere Richtlinien verstößt.
Das bedeutet, dass Sie offen für Kritiker sind, egal ob positiv oder negativ aber Sie können selber einen negativen Eintrag nicht löschen. Alle Einträge sind für alle Besucher mit einem Google-Konto frei einsehbar und Google vertraut einfach auf die Benutzer, um einen Eintrag in einer guten oder schlechten Position zu platzieren.
Das funktioniert durch ein Votum durch die Benutzer. Es wird gefragt “War der Eintrag hilfreich oder nicht” und der Benutzer kann, mit der Betonung auf “kann”, mit Ja oder Nein sein Votum abgeben.
Nach Anzahl der Votum Ja oder Nein wird der Eintrag in der Liste positioniert. Ein Votum kann nur einmal gegeben werden, dadurch wird eine Manipulation verhindert. Allerdings, wenn Sie mehrere Google Konten haben, können Sie wahrscheinlich mehrere Stimmen abgeben.
Kann man Sidewiki austricksen?
Ob man tatsächlich mit mehreren Google-Konten die Position eines Kommentars manipulieren kann, bleibt offen. Über Neuigkeiten in dieser Richtung berichte ich Ihnen, weil Sidewiki birgt mehr als beim ersten Anschein ersichtlich ist.
Zum Beispiel können Sie einen Eintrag als Link oder Email weitergeben und an Twitter oder Facebook direkt posten.
Wenn Sie selber einen Kommentar abgeben wollen, können Sie einen Kommentar für die ganze Website abgeben oder pro Seite. Und Sie können Ihren Eintrag gleich an Blogs, die Sie bei Blogger führen, weiterleiten. Blogger ist auch ein Google Produkt und Blogs, die dort gehostet sind, werden oft und schnell indiziert. Persönlich sehe ich gute Möglichkeiten, diese Tatsache auszunutzen, aber ich muss selber zuerst sehe,n wie das benutzt werden kann.
Eines ist auf alle Fälle klar. Die eigene oder die Reputation der Firma wird durch Sidewiki eine größere Rolle im Internet spielen. Es wird vieles transparenter, insbesondere wie Sie mit Kunden und Partnern umgehen. Es wird zusätzlichen Druck auslösen, ein positives Bild abzugeben, das sich nicht nur auf Ihre Inhalte beschränken wird.
Jeder von uns, der eine Website besitzt, wird gezwungen mitzumachen, egal ob wir das wollen oder nicht.
Für mich heißt es, genauer auf Sidewiki-Kommentare zu achten und zu überlegen, wie ich Sidewiki zu meinem Vorteil benutzen kann.
Hier ist ein kleiner Tipp für Sie.
Wenn Sie noch kein Konto bei Google haben und Sie wollen Sidewiki benutzen, dann ist es am besten, wenn Sie ein Gmail-Konto eröffnen. Es gibt eine Reihe Gründe, warum das sinnvoll ist. Zum Beispiel, Sie können alle Ihre anderen Email-Konten darüber laufen lassen. Sie haben dann einen starken Schutz gegen Spammails und können Ihre Mails von jedem Internet tauglichen PC erreichen. Es gibt mehrere Gründe, warum Sie ein Gmail-Konto eröffnen sollten, aber darüber werde ich zu eineem späteren Zeitpunkt berichten.
Gehen Sie einfach auf mail.google.com und klicken Sie auf Konto erstellen. Sie müssen dann einiges festlegen und beantworten und zum Schluss haben Sie ein eigenes Konto.
Danach können Sie Ihre Google-Emailadresse und Passwort für Sidewiki verwenden.
Wenn Sie eine eigene Website haben, sollten Sie sie jetzt in Webmaster Tools anmelden und bestätigen lassen. Wenn die Seite bestätigt ist, können Sie Ihren eigenne Vorlauftext erstellen und abspeichern. Dieser Text steht dann zu aller Erst, ganz oben im Sidewiki für Ihre Website.
Sidewiki wird zusammen mit der Google Toolbar installiert und wird dort aktiviert. Sie müssen wissen, dass die Toolbar auch verwendet wird, um Ihre Aktivitäten zu protokollieren. Sie können aber die Toolbar auschalten, wenn sie gerade nicht benötigt wird.
Google hat einenn Leitspruch “Do no Evil”.
Das heißt, “nichts böses tun”. Allerdings sind schon Stimmen laut geworden, dass Google mit Sidewiki uns Benutzern was böses angetan hat. Wir werden gezwungen, ein Google-Konto zu besitzen, die Google Toolbar zu installieren und unsere Websites bei Google Webmaster Tools anzumelden.
Sie schreiben uns nicht vor, dass wir das tun müssen, aber wenn wir das nicht tun, wissen wir nicht, was über uns geschrieben wird und können uns nicht wehren.
Ich sehe Vorteile und Nachteile und es ist nicht klar, was Sidewiki für einen Einfluss haben wird. Einen Einfluss wird Sidewiki haben, da bin ich sicher. Ob es für uns alle gut ist oder nicht, werden wir erst später wissen.
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KingFM steht kurz vor dem offiziellen Start unseres Social Networks am 1.9.2009 auf www.kingfm.net
Und wir möchten Euch einladen, Euch schon vor dem offiziellen Start in diesem neuen Social Network mit zu machen.
Das Social Network wird den alten KingFM.net-Internetauftritt ablösen. Alles ist noch neu und es können vielleicht auch noch Fehler auftreten. Unser Social Network läuft aber soweit stabil. Deshalb brauchen wir Euer Hilfe. Wir würden uns natürlich freuen, von Euch zu hören, was wir nach Eurer Ansicht noch verbessern können.
Hier ist der Link zur Registrierung und zum Einloggen:
http://sofortmassnahmen.eu/kingfmbeta
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Für alle Twitterer unter Ihnen gibt es eine neue Version 2 von Hootsuite.
Mit einem neuen sehr flexiblen Layout, das mehrere Spalten gleichzeitig darstellen kann, ist die Übersicht deutlich verbessert. Es können mehrere Twitter-Konten gleichzeitig überwacht werden ohne sich neu anmelden zu müssen.
Eine ganz neue Besonderheit ist, dass auch jetzt im Team getwittert werden kann. Das heißt, wenn Ihr Unternehmen twittert, können jetzt mehrere Mitarbeiter über verschiedene Twitter-Konten Inhalte liefern. Das ist ein ganz deutlicher Vorteil gegenüber anderen Twitter-Tools.
Es gibt eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen, aber für mich war die Integration von RSS-Feeds um Tweets zu liefern von Bedeutung. Da können Sie zum Beispiel Ihr Blog-Feed direkt über Twitter raus geben.
Zudem können Sie jetzt Ihre ganzen sozialen Netzwerke wie Facebook, Linkedin, MySpace und WordPress automatisch über PingFM updaten lassen.
Mein Urteil? Ein rundum gelungenes Upgrade mit vielen sinnvollen neuen Tools und Verbesserungen, um unser Twitter-Dasein zu erleichtern. Leider momentan nur in Englisch.
Hootsuite finden Sie unter Hootsuite.com,
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Am 5. Juni startete das ZDF eine neue Talkshow am Morgen, die “moma-arena”. Das Thema war, “Soll die Türkei in die EU?”.
Im Vorfeld wurde die neue Talkshow im Morgenmagazin angekündigt und dazu wollten die Macher eine laufende Befragung veranstalten, um Zuschauer-Meinungen zu erfahren.
Dazu gab es eine Ja/Nein-Antwort auf die Frage “Soll die Türkei in die EU?”. Schon Anfang der Woche waren die Ergebnisse ca. 90% dagegen und 10% dafür.
Der Donnerstag davor, sagte der Moderator Christian Sievers, dass das Befragungsmodul wegen Manipulationen offline genommen werden musste. Offensichtlich haben viele Menschen mehrfach abgestimmt und es gab ein Gruppe, die einen Aufruf gestartet haben, um das Ergebnis zu manipulieren.
Das zeigt, dass eine öffentliche Befragung in dieser Art über das Internet kaum repräsentative Ergebnisse bringen kann.
Eines hat es aber gezeigt, das Internet wird immer mehr zu einer sozialen Plattform, auf der Menschen sehr einfach Gleichgesinnte finden können.
Klar, in diesem Fall war die Motivation zu provozieren und ein nicht repräsentatives Bild von Deutschland abzugeben.

Seth Godin schrieb in seinem Buch “Tribes: We Need You to Lead Us “. “Das Internet hat nun geografische, zeitliche und Kostenbarrieren eliminiert. All diese Blogs und Sozialen Netzwerke helfen bestehenden Stämme zu wachsen und ermöglichen, dass Neue geboren werden – Gruppen von 10 Personen oder 10 Millionen, die sich für iPhones oder politische Kampagnen interessieren oder neue Wege suchen, die Globalerwärmung zu bekämpfen. Wer wird diese ganzen Stämme leiten?”.
Ich meine, wir brauchen Menschen, die im positiven Sinn begeistern und bewegen können.
Deshalb frage ich Sie, wie wäre es mit Ihnen?
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Wenn Sie regelmäßig die Netshow hören, haben Sie sicher schon bemerkt, dass vieles von dem ich erzähle mit Twitter zu tun hat. Ich will nicht sagen, das ich verrückt nach Twitter bin. Das bin ich nicht.
Es geht mir um was ganz anders.
Es geht um die enorme Reichweite, die Twitter bietet und der folgenden Geschichte sollten Sie genau zuhören. Ich verspreche, es geht nicht lang.
Seit Jahren finde ich jede Woche mittwochs meine Ausgabe des Time Magazine im Briefkasten. Obwohl sehr USA orientiert, gibt es in fast jede Ausgabe Themen, die mich interessieren.
Aber neulich war eine langer Artikel über Twitter drin. Ja, ich weiss, jeder spricht von Twitter heut zu Tage. Ich auch.
Es gibt gute Gründe warum jeder von uns sich an der Tweeterei beteiligen sollte, aber ich möchte gerne einen Teil dieses Artikels quasi rezitieren.
Der Author Steven Johnson erzählte, dass er im März 2009 an einer Tageskonferenz teilgenommen hat. Die Konferenz hieß “Hacking Education” und das Thema war “Reformierung des Bildungswesens”.
Es war ein kleine Veranstaltung mit 40 Teilnehmern. Dabei waren Lehrer und Ausbilder, Unternehmer, Studenten und Risikokapitalgeber.
Steven Johnson schrieb, dass vor 20 Jahren nur den Teilnehmern, die aus der Konferenz resultierenden Ideen im Gedächtnis geblieben wären. Vor 10 Jahren hätte es ein Protokoll gegeben, das bei Bedarf nachgelesen werden konnte. Vor 5 Jahren hätten einige der Teilnehmer hinterher vieleicht darüber gebloggt.
Aber in 2009 wäre der Ablauf ein ganz anderer gewesen.
Am Anfang haben die “Hacking Education” Organisatoren den Teilnehmern erlaubt, live Kommentare über das Event durch Twitter raus zu geben. Sie sollten lediglich den Hashtag #hackedu in den Kommentaren nennen.
Wenn Sie nicht wissen, was ein Hashtag ist, hier ist eine kurze Beschreibung von Wikipedia:
Ein Hashtag ist ein Schlagwort, welches insbesondere bei Twitter Verwendung findet. Die Bezeichnung stammt vom Rautenzeichen (Englisch „Hash“), mit dem ein solcher Tag eingeleitet und durch ein Leerzeichen beendet wird. Beispiel: „#hashtag “.
Die Organisatoren haben einen Beamer aufgestellt, der die laufende Twitter-Diskussion zeigen sollte.
Während die Teilnehmer sprachen, erschienen die ersten Einträge. Es waren Zusammenstellungen von Argumenten, Witze und Linkvorschläge dabei. Zuerst nur von Teilnehmern, aber dann fingen Twitterteilnehmer außerhalb der Konferenz an, sich an den Twitter-Diskussionen zu beteiligen.
Es erschienen zunehmend weitere Kommentare und Vorschläge von außerhalb. Und ein paar “Experten” beschwerten sich, dass sie keine Einladung bekommen hatten.
Steven Johnson schrieb weiter, dass die Konferenzteilnehmer interessante Ideen und Fragen aus dem Twitter-Feed direkt in Ihre eigene Diskussion integrieren konnten.
Am Konferenzende war ein öffentliches Konversations-Protokoll von einigen hundert Tweets online. Inzwischen ist die Diskussion online weiter gegangen, trotzdem das die Konferenz längst vorbei ist.
Steven Johnson schrieb weiter: Die Integration von Twitter hat alle bisherigen Regeln für Konferenzen gebrochen und erzeugte eine weitere Diskussionsebene im Internet mit einem viel größeren Kreis von Gesprächsteilnehmern.
Es ist erstaunlich welchen Unterschied die Integration von Twitter in der “Hacking Education”-Konferenz gemacht hat. Es war plötzlich viel lebendiger durch die Tweets von außerhalb und die Organisatoren konnten viel mehr Menschen erreichen als sonst.
Wenn Sie Konferenzen oder Meetings für Ihre Firma organisieren, dann sollten Sie beim nächsten Mal Twitter in den Ablauf integrieren. Neben dem zusätzlichen Input, werden Sie eine wertvolle Diskussion im Internet stehen haben (gut für die Suchmaschinen) und viel mehr Menschen erreichen, als nur die Teilnehmer.
Es lohnt sich darüber nachzudenken.
Wie immer wenn Sie Fragen haben, können Sie natürlich unter http://sofortmassnahmen.eu/kingfm unser Formular nutzen oder auch über Twitter, benutzen Sie einfach der Hashtag #michaelfragen in Ihren Tweets.
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In letzter Zeit wird Twitter überall heiß diskutiert und besprochen. Selbst im Fernsehen und in den Nachrichten ist davon zu hören. Kein Wunder, wenn man den rasanten Zuwachs betrachtet, den Twitter erlebt hat, sowie die brisanten Vorfälle, die in Echtzeit über Twitter veröffentlicht wurden. Jedes Mal waren die Veröffentlichungen über Twitter viel schneller als die Presse.
In 2008 waren es über 800% mehr angemeldeteTeilnehmer (ahem – Tweeple in Twittersprache), gegenüber 2007. 2009 wird dieser Zuwachs bei weitem überschritten werden.
Ich selbst bin am 1. Januar 2007 beigetreten. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mich damals wie zig tausend andere auch, gefragt was das eigentlich soll.
Was ist so reizvoll an kurzen Nachrichten, die ich in Twitter veröffentlichen oder lesen kann?
Viele haben damals über die banalsten Dinge geschrieben. Unter Anderem konnte ich leuchtende Weisheiten lesen, wie zum Beispiel, “wie warm der Kaffee zum Frühstück war”, “war mal Rauchen”, “mir ist langweilig” oder der absolute Hit “Hach …”.
Leider schreiben manche Twitterer so was heute noch.
Aber glücklicherweise ist die Qualität der Tweets (Kurznachrichten) der Teilnehmer besser geworden. Immer mehr Menschen haben erkannt, dass Twitter eine einfache, aber eine enorm effektive Kontaktbörse ist. Dadurch verschwinden die belanglosen Tweets zunehmend aus dem Blickfeld.
Wenn Sie jemals überlegt haben, wie Sie die Ausgangssituation für Ihren persönlichen Lebenslauf oder für Ihr Geschäft verbessern könnten, dann kann ich Ihnen die Teilnahme an Twitter nur empfehlen. Nirgendwo sonst kann man in kürzester Zeit eine große Folgschaft von Menschen zusammentragen wie bei Twitter.
Es ist echt einfach!

Nach dem Sie sich bei Twitter angemeldet haben, können Sie bei Twitter nach Gleichgesinnten über das Suchfunktion “Find People” (oben Rechts) recherchieren. Aus der Ergebnisliste heraus, klickt man auf die Bilder und besucht die Profilseiten. Wenn eine aus der Biofeld-Informationen oder der aufgelistete Tweets passt, einfach “Follow” klicken.
 Follow Sofortmassnahme
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, das viele das “Follow” entgegnen. Freilich muss der eigene Profil und Tweets für Andere aussagekräftig und interessant sein. Dann funktioniert’s recht gut.
Regelmäßige Überprüfung von geeignete Teilnehmer ist eben Fleißarbeit, aber in ein paar Tage kann man 300 bis 400 Kontakte zusammen bringen.
Als erstes “Sofortmassnahme”, möchte ich Ihnen die Suche von Twitterer bzw. Tweeple etwas erleichtern.
Wenn Sie schnell und ohne große Suchaktionen, Twitterbenutzer finden wollen, schreiben Sie Ihre Twitter URL zusammen mit ein paar Zeilen über sich und/oder Ihre Geschäft in die Kommentarberich am Ende dieser Artikel.
WICHTIG! Bitte die volle Link angeben, wie hier: http://twitter.com/ihre-benutzername
Schauen Sie die Kommentare durch und auf die jeweilige Profilseiten auf “Follow” klicken.
Nicht vergessen, wenn ein Leser Sie folgt (Info kommt von Twitter per E-Mail), dann entgegnen Sie sie mit ein “Follow” zurück.
Sollte der einer oder andere später nicht ganz passen, können Sie sie immer die folgschaft mit “unfollow” stoppen. Allerdings, rate ich davon ab, sofern sie keine Massenposter oder Spammer sind.
Und, zum Schluss, können Sie mit unsere Links beginnen. Sie bleiben dann informiert was auf Sofortmassnahmen neu ist.
http://twitter.com/sofortmassnahme
http://twitter.com/mikehcg
Übrigens, wir entgegnen jeder “Follow”!
Mehr zu Twitter, können Sie in die KingFM-NetShow erfahren. Die Sendung läuft Sonntags, mit Wiederholungen Montags und Mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr.
Benutzen Sie die KingFM Net-Show Player-Link
und Sie können direkt über Ihre Browser zuhören.
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