Letzte Woche berichtete ich von der Google Entscheidung, künftig keine gefilterten Suchergebnisse mehr in China an Benutzer ausliefern zu wollen. Die Entscheidung kam zu Stande, nachdem Google eine groß angelegte Attacke auf seine Internet-Infrastruktur abgewehrt hatte.
Der Angriff, mit Quelle aus China, wurde über Sicherheitslücken im Microsofts Internet Explorer Versionen 6, 7 und 8 durchgeführt. Aus diesem Grund hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor dem kritischen Sicherheitsleck gewarnt und die Nutzung anderer Browser empfohlen.
Am 22. Januar wurde dann das Upgrade von Microsoft ins Netz gestellt und PC’s, die automatische Upgrades eingerichtet haben, steht das Update in der Windows Taskbar zur Verfügung.
Prüfen Sie, ob auf Ihrem Rechner ein gelbes Schild-Symbol rechts unten steht. Wenn ja, führen Sie am besten das Upgrade jetzt sofort aus.
Wenn Sie manuell das Upgrade durchführen wollen, empfehle ich Ihnen, gleichzeitig Internet Explorer 8 zu installieren. Sie haben dann einen besseren Browser und das Sicherheitsleck ist mit der Installation dann ebenfalls behoben.
In den letzten Tagen wurde überall im Web über das neue Google Pagerank Update berichtet. Offensichtlich wurden zum Jahreswechsel alle Änderungen im Datencenter durchgeführt und die Google Toolbar zeigt bereits die geänderten Werte.
Na ja, ich habe zuerst gemerkt, dass Sofortmassnahmen.eu einen PageRank 3 bekommen hat und erst dann habe ich die Berichte gesehen. Und ich dachte, die PR3 wäre nur auf meinem eigenen Mist gewachsen.
Scherz beiseite. Sofortmassnahmen ist im Mai 2009 online gegangen und inzwischen sind 44 Berichte veröffentlicht worden und Yahoo meldet 180 eingehende Links für die Website.
Und wenn Yahoo 180 meldet, können Sie davon ausgehen, dass Google bereits mehr indiziert hat.
Die Inhalte, die auf Sofortmassnahmen veröffentlicht wurden, haben alle nur mit dem Internet zu tun. Das ist zwar auch ein breites Feld, aber offensichtlich bieten die Inhalte genügend Relevanz, um den höheren PageRank zu bekommen.
Wenn Sie Ihren PageRank verbessern wollen, gibt es zwei Dinge die Sie machen müssen:
Zuerst veröffentlichen Sie regelmäßig neue Inhalte und zweitens sorgen Sie für Backlinks für Ihre Domains und Unterseiten.
Für mich ist trotz dieses Updates die neue PageRank Einstufung eine erfreuliche Entwicklung.
Vor einigen Wochen habe ich Ihnen vom Zeitungssterben berichtet. Offensichtlich tun sich die Zeitungen schwer, sich an die digitale Welt anzupassen und daraus ein passendes Geschäftsmodell zu machen.
Das war bisher so, aber in den vergangenen Wochen und Monaten ist eine Bewegung in Gang gekommen, die das Ganze ändern könnte.
Rupert Murdoch hat sich öffentlich beschwert, dass Google ein Inhalt-Kleptomane sei und ist der Auffassung, dass Google für die Nutzung bezahlen soll.
Na ja, hätte er das nur daher gesagt, könnten wir es bestimmt ohne Konsequenzen als Geschwätz abtun. Er meinte es aber richtig ernst.
Mit anderen Verglegergruppen will die Murdoch News Corporation, die unterer anderem, das Wall Street Journal und New York Post besitzt, die ganzen Inhalte, die sie veröffentlichen aus dem Google Index verbannen.
Statt dessen wollen sie lieber ihre News über Microsoft Bing gewinnbringend im Internet verbreiten. Microsoft steht bereits in Verhandlung mit Murdoch und anderen.
Persönlich finde ich, dass Rupert das Internet, wie so viele andere, eigentlich gar nicht richtig versteht.
Er ist der Auffassung, dass er diktieren kann, wer seine Inhalte verbreiten darf oder nicht. Er vergisst völlig, dass über 25% des Traffiks auf seinen Websites von Google stammen.
Wenn er sich durchsetzt, verlieren nicht nur Google, sondern auch die Murdoch News Corporation und nicht zuletzt wir Internet-Benutzer. Die Verbannung ist ähnlich, wie dem Zeitungsverkäufer den Zeitungsverkauf zu verbieten.
Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass die Benutzer letztendlich entscheiden, wie sie Ihre Inhalte bekommen wollen. Und ob sie gewillt sind, sich einem Diktat zu unterwerfen, schätze ich eher nicht.
Wenn und ob diese Änderung kommt, wird es ein paar Gewinner geben. Zum einen Microsoft, die ein Stück gegenüber Google aufholen können. Und auch die vielen kleinen Suchmaschinen, die ebenfalls News-Feeds anbieten.
Bis zu 15 Milliarden weniger Umsatz für News Corp
Pete Cashmore von Mashable schrieb über das potentielle Murdoch/Microsoft-Geschäft, dass die News Corporation bis zu 15 Milliarden Dollar weniger Umsatz ohne Google haben würde. Sicher, einen Teil bekommen sie durch das Geschäft mit Microsoft ausgeglichen.
Aber der wahre Preis für Murdoch ist, dass die Verbreitung von News Coporation-Inhalten deutlich reduziert wird. Es ist fraglich, ob Benutzer bereit sind, außerhalb von Google nach Inhalten zu suchen. Andere Verleger, die noch im Google Index bleiben, werden dann in die Presche springen.
Sie werden mit dem Ausschluss der News Corporation im Ranking deutlich steigen und werden Ihre Position im Google Index ausbauen können. Das bedeutet auch mehr Marktmacht.
Ob Rupert Murdoch sich und seinen Unternhmen einen Gefallen tut? Momentan sieht es so aus, als ob er bereit ist, diesen Schritt zu machen.
In Zeiten wo die digitale Welt für uns Benutzer einfacher und attraktiver ist, als Nachrichten aus einer Zeitung zu bekommen, meine ich, dass er seinen Einfluss überschätzt hat.
Der Flaschengeist ist längst raus und will nicht mehr zurück.
In letzter Zeit scheint es, als ob Google nahezu täglich Änderungen und Neuigkeiten online stellt. Oft wurden Neuigkeiten eingerichtete, nur um Anderen die Show zu stehlen, so wie beim Start von Bing. Google torpetierte die Microsoft Bemühungen regelrecht mit der Ankündigung von Google Wave am gleichen Tag.
Microsoft versuchte, die Welt über ihre neue Suchmaschine Bing zu informieren. Aber Google liess das kalt und sie präsentierten eine ganz neue Entwicklung, die bestimmt einen großen Einfluss auf die zukünftige Zusammenarbeit untereinander haben wird.
Aber auch die Google Suchmaschinen selbst haben sich geändert, zumindest was die Startseite und Trefferlisten betrifft.
Google Suche – optische Änderungen
Wenn Sie in den letzten Tagen gegoogelt haben, ist Ihnen sicherlich die abgespeckte Eingangsseite aufgefallen. Erst wenn Sie eine Taste berühren oder die Maus bewegen, erscheint die gewohnte Seite.
Aber das ist eigentlich nur Kosmetik im Vergleich zur Caffeine-Suchmaschine, zu deutsch Koffein, die wahrscheinlich nach den Feiertagen freigeschaltet wird.
Koffein wird die Google Ergebnisse beschleunigen und sie werden zeitlich relevanter sein als bisher. Echtzeit-Suche spielt bei Google inzwischen eine wichtige Rolle, weil Twitter und Facebook schon Google voraus sind.
Koffein ist ein großes Upgrade und laut Matt Cutts, dem Anti-Spam-Chef bei Google, ist es quasi ein neu geschriebenes System, das Google mehr Flexibilität und Suchleistung ermöglichen wird.
Google und Echtzeit
Google will Echtzeit Suchergebnisse in seine Trefferlisten integrieren und Facebook ist nur einer der Partner, die indiziert werden.
Google wird Ergebnisse von MySpace, Friendfeed, Jaiku und Identi.ca ebenfalls zeigen. Sie können jetzt schon sehen, welche Daten bereits aufgenommen wurden. Wenn Sie das nächstes Mal googeln, klicken Sie auf den Link oberhalb der Ergebnisse “Optionen anzeigen”.
Eine Navigationsspalte erscheint am linken Rand. Suchen Sie Letzte Ergebnisse. Wenn Sie hier klicken, erscheinen Echtzeitresultate, insofern die Suchbegriff bei Twitter oder den Anderen benutzt wurden.
Sie können davon ausgehen, dass Echtzeit- und zeitnahe Resultate für Google in 2010 mehr Priorität haben werdern. Das bedeutet für uns, dass wir Inhalte häufiger online stellen müssen, zumindest bei Twitter und Facebook, um die vorderen Plätze in den Trefferlisten erreichen zu können.
Wenn Sie die Trefferliste-Optionen noch offen haben, dann können Sie auch sehen, was für Google in die Zukunft wichtig ist. Universalsuche ist seit über zwei Jahre fest in den Suchmaschinen integriert. Das heißt, dass nicht nur Textinhalte in den Trefferlisten erscheinen, sondern auch Videos, News, Produkte und Blogs.
Ganz oben in der Navigationsspalte steht eben Videos. Videos werden in 2010 sehr wichtig sein. Ich kann Ihnen nur empfehlen, Ihre eigenen Videos zu produzieren und online zu stellen. Wenn Sie es richtig machen, können Sie Ihr Ranking in den Suchmaschinen deutlich verbessern.
Und genau darunter steht Nachrichten. Online Pressearbeit sollten Sie ebenfalls zu einem festen Bestandteil Ihres Online-Marketings machen. Pressemitteilungen erscheinen ebenfalls in den Ergebnislisten.
Ich muss auch erwähnen, dass Echtzeitergebnisse von Twitter und co, Videos und Nachrichten normalerweise auf Seite 1 vor den eigentlichen normalen Treffern erscheinen. Und das ist der Grund, warum Sie Tweets, Videos und Ihre News regelmäßig veröffentlichen sollten.
Bilder 2010 richtig einsetzen
Im kommenden Jahr werden Bilder bei Google mehr Gewichtung bekommen. Dass können Sie jetzt schon sehen. Geben Sie bei Google “Edelstahl Kochtöpfe” ein und schauen Sie in den Trefferlisten nach.
Bei mir steht auf Position 3 Shopping-Ergebnisse. Diese Treffer werden aus Google Base genommen. Das ist eine Datenbank, in der Sie Ihre Produkte online stellen können.
Wenn Shopping-Ergebnisse in der Liste stehen, ist bestimmt auch ein Bild zu sehen.
Bei Bildern sind die Dateinamen und auch die sogenannten Alt-Tags wichtig. Wenn wir den Kochtopf als Beispiel nehmen, wäre zum Beispiel ein geeigneter Dateiname edelstahl-kochtopf-3l.jpg.
Der Alt-Tag sollte ein ganz normaler Beschreibungstext sein. Hier können Sie Ihre Suchbegriffe integrieren, wie zum Beispiel “Edelstahl Topf- & Pfannenset antihaftend”.
Alle Ihre Produkten sollten auf alle Fälle passende Bilder, Dateinamen und Alt-Tag Beschreibungen haben.
Google und Facebook
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, müssen Sie wissen, dass Ihre Inhalte seit vergangener Woche bei Google indiziert werden. Das bedeutet, Sie müssen mehr dann je darauf achten, was Sie auf Facebook posten.
Vor einigen Wochen habe ich Ihnen über die Probleme berichtet, die auftauchen können, wenn Sie all zu sorglos mit Veröffentlichungen in Sozialen Netzwerke umgehen. Und bisher waren persönliche Informationen nur über interne Suchvorgänge innerhalb von Facebook zu finden. Ab sofort können Sie auch in den Google Suchmaschinn erscheinen.
Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Inhalte nicht im Google Index landen, dann sollten Sie sich auf Facebook einloggen. Klicken Sie auf Einstellungen neben Ihrem Namen und dann auf Privatsphäre-Einstellungen. Auf der Einstellungsseite klicken Sie dann auf Suchen.
Unter Öffentliche Suchergebnisse finden Sie ein mit Häkchen gesetztes Kästchen mit Zulassen daneben. Dieses Häkchen sollten Sie deaktivieren, wenn Sie die Indizierung nicht wollen.
Die Indizierung gilt nur für Daten, die Sie für alle zugänglich gemacht haben. Inhalte die Sie nur für Freunde und Freunde Ihrer Freunde freigegeben haben, werden nicht indiziert, wenn Sie weiterhin die Indizierung zulassen.
Wenn Sie lieber die Einstellungen auf die einzelnen Bereiche ändern wollen, dann sollten Sie die anderen Einstellungen prüfen, um sicher zu sein, dass nur die Informationen in den Index übernommen werden, die Sie zugelassen haben.
Was macht Twitter in 2010?
Bei Twitter war das Jahr 2009 mit einem extremen Mitglieder-Zuwachs verbunden. Ende 2009 wird es über 18 Millionen Mitglieder geben und es wird damit gerechnet, dass es über 25 Millionen User in 2010 geben wird.
Twitter ist enorm effektiv um Besuchertraffic zu generieren. Inbesondere der virale Effekt von Retweets wurde von einigen Firmen für Marketing verwendet, mit teilweise beachtlichem Erfolg. Allerdings, Twitter sucht Wege, mit ihrer Plattform Umsatz zu generieren und gerade Werbeaktivitäten zu reglementieren und kostenpflichtig zu machen, könnte ein möglicher Weg sein, endlich mit Tweets Geld zu machen.
Das größte Problem mit Werbeaktionen über Soziale Medien ist die Tatsache, dass es oft sehr schwer ist, die Rentabilität zu messen.
Deshalb denke ich, wir müssen einfach abwarten, was Twitter kostenpflichtig machen will. Und wie immer, dann entscheiden ob es sich lohnt oder nicht.
Twitter gibt es übrigens in Deutsch. Schauen Sie unter Settings – Language nach.
Die unheimliche Allianz?
Yahoo und Microsoft werden in 2010 gemeinsam die Yahoo-Suchmaschinen begraben. Das wissen schon die meisten von uns. Es wird sicher eine Verschiebung im Suchvolumen geben, aber Google wird bestimmt weiterhin die Nummer 1 bleiben. Zumindest in absehbarer Zeit.
Aber trotzdem dass Yahoo weniger verdient, erlauben sie sich was ganz besonderes in 2010. Sie gründen eine Rennrad Mannschaft!
Ja, Sie haben richtig gehört.
Offenbar gab es eine Befragung unter Silicon Valley High Tech Spezialisten mit dem Ergebnis, dass über 50% nicht nur Radfans sind, sondern auch die lokale Rennszene verfolgen. Das gab offenbar Yahoo Anlass zu handeln.
Der Teammanager Kevin Klein sagte “die ganze Idee hinter der Yahoo Rennrad-Mannschaft ist die Anwerbung von High Tech Mitarbeitern in Silicon Valley und eine Plattform für Partner anzubieten, damit sie sich auf der lokalen Ebene stärker beteiligen können. Wenn’s richtig gemacht wird, dürften alle Beteiligten davon profitieren und Ihr Geschäft ausbauen können.”
Wie viele andere, habe auch ich nicht verstanden, was das Ganze mit Radrennen zu tun hat.
So wie es aussieht, hat Google einen neue Bereich für seine Qualitätsalgorythmen aufgenommen. Ein neues Kriterium ist, wie schnell oder langsam eine Seite im Browser lädt, und Seiten werden ab sofort von Google gemessen und bewertet.
Auswertungen sind bereits im Webmaster Tools und Adwords integriert und geben Auskunft über die Geschwindigkeiten von angegebenen Seiten.
Wir können davon ausgehen, dass das Ranking in den Suchmaschinen-Ergebnissen davon deutlich beeinflusst wird. Daher ist es wichtig, Ladezeiten zu prüfen und so weit wie möglich zu verbessern.
Die Entscheidung für die Integration von Ladezeiten in den Algorithmen ist eigentlich klar. Ich denke wir haben uns alle irgendwann über Seiten geärgert, die ewig brauchen, bis sie am Bildschirm erscheinen.
Das wird in der Regel durch die Nutzung von vielen externen Funktionalitäten und Plugins verursacht. Bevor eine Seite erscheinen kann, müssen Daten von x-beliebigen Quellen hergeholt werden und das dauert, je nachdem wie stark das Internet belastet ist.
Schlankere Websites und weniger Zugriffe auf andere Quellen wäre eine deutliche Geschwindigkeits-Verbesserung. Allerdings wird es einen erheblichen Aufwand für viele Websites bedeuten, um die Ladezeiten auf akzeptable Werte zu reduzieren. Und nachdem ich manche Ergebnisse bereits angeschaut habe, zweifle ich daran, dass es einfach wird.
Noch was zu Google Wave. Wenn Sie Pulp Fiction kennen, sollten Sie die Google Wave Cinema Pulp Fiction anschauen. Es ist ein Wave über die Szene wo Samuel L. Jackson seine Predigt hält.
Statt die Szene in Video-Form, sehen Sie Pulp Fiction in Wave-Form. Es ist einfach genial.
Können Sie sich noch erinnern? Vergangenen Juni stellte Google ein neues Produkt namens “Wave” vor. Zur gleichen Zeit, fast auf die Minute genau, als Microsoft Bing ankündigt hatte, übertrumpfte Google Microsoft mit einem neuen Produkt, das die Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglichen soll.
Google Wave, zu deutsch “Welle”, hat inzwischen scheinbar die ganze Welt erfasst. Und das Problem? Es ist nicht einfach, ein Wave-Konto zu bekommen.
Beim Start, Anfang Oktober, hat Google 100.000 Nutzer eingeladen, Wave zu testen. Die eingeladenen Teilnehmer hatten sich schon Monate zuvor als Betatester angemeldet. Und so wie es momentan aussieht, tröpfeln die Einladungen sehr spärlich ein und die 100.000 sind immer noch nicht alle raus.
Auf der anderen Seite gibt es eine Fülle von Informationen, Meinungen und Beschwerden im Internet, die das Ganze aufheizen. Obwohl Google ein Unternehmen voller Techniker ist, haben sie es trotzdem verstanden, Google Wave wirklich interessant zu machen und vor allem, zu etwas zu machen, das scheinbar jeder haben will.
Viele spekulieren auf eine Einladung von Teilnehmern, die bereits ein Wave-Konto haben, aber laut Stephanie Hannon, die sich als einen “Overly happy Google Wave Product Manager” bezeichnet, überglücklich also, werden neulich eingeladene Wave-Nutzer keine eigenen Einladungen weiter geben können. Zumindest vorerst wird das so bleiben. Stephanie Hannon schrieb auf Twitter, dass Google Wave zuerst mit der Warteliste wachsen wird und aktive Nutzer würden eventuell irgendwann später Einladungen raus geben können.
Nachdem überall im Internet über Google Wave zu lesen, anzuschauen und zu hören ist, dachte ich, mal schauen wo ich eine Einladung bekommen könnte. So, zuerst habe ich “need google wave invite” gegoogelt.
Über 17.500 weitere sind ebenfalls auf der Suche. Wie wäre deutsch als Alternative? Also ich tippe “Suche Google Wave Einladung” und bekomme ganze 29 Eintragungen. Aber das sind auch alle, die selber suchen.
Dann habe ich meinen Suchbegriff in “Google Wave Einladung zu vergeben” abgeändert. Ich stellte die Suche auf genau diesen Wortlaut ein und bekam prompt 9 Ergebnisse. Auch die waren alle selber am suchen.
Hmmmm. Ok, dachte ich. Schaust Du bei i-workers nach. Das ist eine Diskussionsgruppe, bei der ich schon ewig Mitglied bin. Es gibt zwar einige, die bereits eigene Konten besitzen, aber keine Einladungen übrig haben. Mist!
Ok, wie wäre es mit eBay?
Dort suchte ich nach “Google Invite” und siehe da, weltweit gab’s 18 Eintragungen! Was mich erstaunt hat, es gab tatsächlich Gebote. Allerdings lagen die Auktionen alle unter 40 Euro. Einer wollte für einen Sofortkauf 45 Euro plus 10 Euro Versand. Witzig, dachte ich. Einladungen werden nämlich per email versandt.
Na ja, selbst einen Euro ist es mir nicht wert, zu sehen ob ich von jemandem eine Einladung kaufen kann.
Und ob ich tatsächlich eine Einladung von einem eBayer bekomme, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.
Ja, so isses. Wir Normalsterblichen müssen eben warten, bis wir eine “Google Wave”-Einladung bekommen.
Eigentlich habe ich mich schon vor Monaten in die Liste eingetragen, aber die Google Mühlen mahlen langsam.
Die eigentliche Frage ist, brauche ich Google Wave?
Die Grundidee ist schon in Ordnung. Stellen Sie sich einen Instant Messenger vor, der in Echtzeit funktioniert. Sie beginnen mit einem Wave und fügen andere Wave Kontakte, mit denen Sie kommunizieren wollen, dazu. Sie schreiben etwas und die anderen können zusehen, während Sie schreiben. Ich meine, sie können zusehen, wie Sie den Text eintippen.
Mehr noch, die anderen können gleichzeitig ihre eigenen Texte eingeben, die ebenfalls von den anderen in Wave sofort erscheinen. Ist was nicht richtig, können Teilnehmer gleich korrigieren, auch andere. Alles ist in Echtzeit ersichtlich und alle Wave-Teilnehmer können gleichzeitig an dem Wave arbeiten.
Aber es geht weiter, Wave Teilnehmer können Bilder, Grafiken, Videos und Audio-Dateien im Wave mit “Drag and Drop” einbetten. So bald sie hochgeladen sind, erscheinen sie alle im Wave sofort am Bildschirm.
Einen Wave können Sie auch woanders einbetten. Wie zum Beispiel in einem Blog. Und auch da werden Wave-Änderungen sofort beim Eingeben sichtbar.
Diese Grundfunktionalität lässt erahnen, wofür Google Wave gut sein könnte.
Eine Idee, die ich kürzlich las, war im Bildungswesen. Sie kennen es sicher von früher, oder Sie sind noch am Studieren oder sind in der Ausbildung. Wir müssten ständig Notizen über den Lernstoff machen und wenn wir Glück hatten, konnten wir mit anderen in der Klasse Notizen austauschen und ergänzen. Klar, mit Email ist das Ganze etwas einfacher geworden, aber immer noch nicht handlich für alle Beteiligten.
Mit Google Wave dagegen, geht es viel leichter. Es wird ein Haupt-Wave eingerichtet, in dem alle aus der Klasse ihre Notizen unterbringen können. Mehr noch, Fehler können sofort korrigiert und die Hauptpunkte festgelegt werden, die für Prüfungen wichtig sind.
Teamwork
Etwas Ähnliches wie die folgende Aussage kennen Sie sicherlich auch. Ich las einen Beitrag eines Mitarbeiters des “Center für Disease Control” aus Atlanta in USA. Er schrieb, dass seine Gruppe die Distribution von H1N1-Impfstoff unterstützt, inklusive Planung, Versand und Kommunikation.
Er und sein Team sind in Atlanta, das Gesundheitsministerium in Washington DC und der Impfstoff-Hersteller in Dallas. Seine Mannschaft verteilt sich über 4 Bereiche im CDC-Gelände. Alles in allem, ein sehr verteiltes Netz von Organisationen, die miteinander kooperieren müssen.
Momentan benutzen sie Email, Intranets und gemeinsam genutzte Speicher, um Daten und Informationen miteinander auszutauschen.
Sie müssen sich ständig treffen, was häufige Wiederholungen, mehrfach gemachte Arbeit und viel verlorene Zeit verursacht.
So wie die Situation sich weiter entwickelt, müssen sie ständig Daten auf den neuesten Stand bringen, wie Anzahl Kranke, Produktionsstand des Impfstoffs, Versandsituation und Quarantäne-Stand. Sie sind ständig mit updaten und ergänzen von Daten und Informationen beschäftigt und Situations-Berichte werden per Email an die anderen rausgegeben.
Ich denke, Sie können sehen, dass viel Zeit und Energie, mit doppelter Arbeit und umständlicher Benachrichtigung der anderen Teilnehmer vergeudet wird.
Er schrieb weiter, dass ein zentralisiertes System wie Google Wave, bei dem alle Teilnehmer an der Erstellung und den Verfolgungsänderungen mit- und zusammenarbeiten könnten, viel Zeit sparen würde und sie könnten Informationen viel schneller mit Herstellern, Distributoren, der Regierung und den CDC teilen.
Bei so einer wichtigen Aufgabe ist uns allen klar denke ich, dass eine zentrale Informationsbasis viel bewirken kann. Alleine die Kosten und der Aufwand für ständige Treffs könnten deutlich reduziert werden. Und mit einer heiklen Aufgabe wie der Impfstoff-Versorgung, wäre eine bessere Kommunikation für viele eine Frage von Leben und Tod.
Aber für die meisten von uns geht es um Kosten, Aufwand und Umwelt. Wenn wir weniger Kosten und Aufwand hätten, würde das deutliche Verbesserungen für viele Menschen und Unternehmen bedeuten. Und weniger Umweltbelastungen, weil weniger gefahren wird, würde für uns alle nur zu begrüßen sein.
Zusammenarbeit an unterschiedliche Standorte
Es gibt ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten für Google Wave. Was ich vor allem gesehen habe ist, dass man die Zusammenarbeit zwischen Menschen an unterschiedlichsten Standorten deutlich verbessern könnte.
Angefangen vom Journalist, der mit einem Interview-Partner per Wave alles festhält, das gleich vom Redakteur verfolgt und korrigiert werden kann, bis zu Hochzeitsplanungen oder einfachem Messaging zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, gibt es viele Möglichkeiten wo Google Wave von großem Nutzen sein kann.
Die Frage stellt sich eher, wird Google Wave uns tatsächlich helfen, besser und schneller zu sein? Es gibt Stimmen, die ganz anders denken über diese Wunderwaffe “Google Wave”.
Und über einen, der ganz bestimmt anders denkt und seine Meinung zu Gwave, hören Sie gleich hier.
Robert Scoble und Produktivität
Robert Scoble ist ein sehr bekannter Blogger. Sein Blog Scobleizer läuft seit October 2005 und er ist ein sehr produktiver Schreiber und die Tatsache, dass bisher über 30 tausend Kommentare auf seinem Blog gepostet sind, bezeugt seine Popularität und Expertise in Sachen Internet.
Er ist seit kurzem ein GWave-Benutzer. Gwave ist ein Begriff, der sich langsam etabliert und darüber hat er schon einige Berichte geschrieben, zuletzt in Vergleich zu Emails.
Über Email als produktives Werkzeug ist seine Meinung niederschmetternd, aber sein Urteil über Gwave, das noch in Kinderschuhen läuft ist noch schlimmer als niederschmetternd. Egal wie man über Google und ihr neues Werkzeug denkt, es ist ratsam zumindest zu hören, was er für problematisch hällt.
Zunächst schreibt er, dass GWave viele unproduktive Eigenschaften, ähnlich wie Email hat. Aber das schlimmste daran ist, Gwave fügt einige neue unproduktive Eigenschften dazu.
Zum einen ist es die Echtzeit, sprich die Tatsache, dass wir sehen können, wenn jemand im Wave schreibt, weil der Text beim eintippen auch bereits bei uns erscheint. Das ist ein Problem, das im ersten Augenblick noch nicht klar ist.
Die Echtzeit-Funktion verleitet den Betrachter zu schauen, weil das menschliche Auge immer zu einem bewegten Objekt am Bildschirm hingezogen wird. Das ist ein großer Ablenkung und die Aufmerksamkeit leidet darunter.
Das bedeutet weniger Produktivität und es ist nicht abschaltbar. Seine Empfehlung? GWave nur spärlich öffnen, sonst ist der Ablenkungsfaktor größer als bei Email.
Als soziales Netzwerk ist Gwave, für Robert Scoble, nicht tauglich. Er schreibt, die Funktionalität ist schlimmer als Twitter oder Facebook. Es gibt keine Biografien oder echte Namen. Und keine Möglichkeit, Kontakte zu verwalten oder zu gruppieren.
Ein Mülleimer ist vorhanden, aber es ist keine ersichtliche Möglichkeit vorhanden, irgendetwas zu löschen. Obwohl er überall gesucht hat, hat er nichts gefunden das auf Löschen hinweist.
Scoble bemängelt, dass GWave kein BCC wie bei Emails hat. Eine einfache Ergänzung um zu gewährleisten, dass ein Dritter informiert ist, obwohl er nicht direkt in die Konversation eingebunden ist.
Wenn wir GWave mit Emails vergleichen, hat er mit diesen Punkten bestimmt recht, aber wie wird es in der Praxis aussehen? Da müssen wir eben abwarten um zu sehen, wie Google GWave weiter entwickelt.
Zusammenarbeit in Echtzeit
Ein Punkt, den Robert Scoble geschrieben hat, war für mich ganz logisch. Bisher ist keine Integration mit Google Text & Tabellen vorhanden. Ich benutze Text & Tabellen selber, um bestimmt Aufgaben mit anderen zu teilen. Das funktioniert sehr gut, aber die Funktionalität von Gwave würde von großem Vorteil sein.
So wie ich das sehe, hat Google die Integration schon vorausgeplant, denn man kann sich zusätzlich als Tester für Gwave in Google Apps anmelden. Google Apps ist die GMail-Version für Unternehmen, die unter einem eigenen Domainnamen laufen.
Persönlich würde ich einen Schritt weiter gehen, indem GTalk, der Google eigene Instant Messenger integriert werden sollte, dann würde die Zusammenarbeit deutlich einfacher sein.
Laut Scoble ist GWave sehr langsam. Diesen Punkt kann ich verstehen, wenn er sagt, dass obwohl GWave in der Pre-Beta-Phase ist, der erste Eindruck entscheidend ist und wie wird es aussehen, wenn Millionen von Nutzern online sind?
Nachdem ich viele verschiedene oft gegenteilige Meinungen gelesen habe, ist meine Feststellung ganz einfach. GWave ist zwar ein innovativer neuer Dienst, der zu begrüßen ist. Aber die knappe Kontenerteilung hat zu einer “ich auch”-Hysterie geführt.
Google Wave steckt noch ganz deutlich in den Kinderschuhen und es muss vieles noch berücksichtigt werden, bis es für die breite Masse tauglich ist.
Die Frage zum Schluss ist, wird Gwave eine Erleichterung für uns werden oder wird es nur ein zeitraubender Aufmerksamkeitsmagnet. Nur die Zeit wird uns die Antwort dazu geben können.
Meine Statistiken zeigen, dass der Begriff Pagerank auf Sofortmassnehmen.eu häufig gesucht wird und dadurch kommen viele Besucher auf meine Website.
Pagerank ist wichtig, aber nicht der einzige Glücksbringer im Internet.
Bisher war es gang und gäbe, dass man Pagerank auf einer Website intern verschieben kann, mit der gezielten Nutzung von “no follow”, das heißt “nicht folgen”, auf interne Links.
Big Goog, mein Kosename für Google, hat die Regeln geändert. “No follow” wird nicht mehr wie bisher benutzt, um die Weiterleitung von Pagerank zu stoppen. Im Gegenteil, es wird Pagerank trotzdem weitergegeben. Die Details sind etwas zu trocken um sie hier zu erläutern, aber es heißt, Pagerank-Verschieben geht nur mit zusätzlichen Dingen wie iFrames oder Javascript. Um solche Techniken zu verwenden, muss man bekanntlich mit Programmierung fit sein. Und das sind die wenigsten von uns.
Aber was können Sie tun, um die Seiten zu minimieren, die Pagerank nicht benötigen, wie AGB’s oder Impressum?
Mein Pagerank-Tipp
Das einfachste ist, alle Pagerank unwichtigen Seiten unterhalb einer Seite zusammenzustellen. Am besten das Impressum, weil die Impressumseite immer mit minimalen Klicks auffindbar sein muss. Alternativ könnten Sie alle Seiten zusammen auf eine Seite stellen.
Wichtig ist, dass wenig direkte Links auf diese Seiten vorhanden sind und alles geht über die obere Seite.
Das zeigt wieder, was gestern gut war, muss nicht heute gut sein.
Übrigens, die Pagerank-Änderung wurde schon vor einem Jahr gemacht, ohne eine offizielle Mitteilung seitens Google.
Momentan kommt es mir vor als ob Google im Wochenrhythmus etwas Neues ankündigt. Obwohl der Google Echtzeit-Kommunikationsdienst Google Wave Ende September begonnen hat, der schon alleine einen ziemlichen Aufruhr im Internet verursacht hat, hat Google eine Woche zuvor am 23. September Sidewiki gestartet.
Von Beginn an gab es heftige Diskussionen über Sidewiki. Vor allem die Konsequenzen aus der Nutzung und dass keiner sich dagegen wehren kann. Aber was ist Sidewiki genau?
Einfach erklärt, Sidewiki ist ein Kommentar-System, das unabhängig von einer Website funktioniert. Es ist in der Google Toolbar integriert und wenn Sie auf irgend einer Seite im Web stehen, können Sie einen Kommentar abgeben.
Der Begriff Sidewiki besteht aus Side, Englisch für Seite oder Rand und Wiki, einem hawaianischen Wort für schnell. Ein Kunstbegriff, der gut passt, weil wenn Sidewiki aufgerufen wird, erscheint es am linken Rand als Spalte, wo Sie schnell Ihren Kommentar abgeben können.
Diesen Kommentar können alle Sidewiki Nutzer sehen, wenn sie diese Seite öffnen. Und darin liegt das Problem.
Wenn ich ehrlich bin, Sidewiki bietet Vorteile und auch Nachteile.
Zunächst einmal, Sie brauchen ein Google-Konto um Sidewiki benutzen zu können. Das heißt, wenn Sie einen Kommentar abgeben wollen, müssen Sie mit Ihrem Google-Konto angemeldet sein.
Selbst wenn Sie sehen wollen, was überhaupt über Ihre Website geschrieben worden ist, sind Sie gezwungen, ein Google Konto anzumelden. Als Website-Besitzer können Sie einen eigenen Kommentar oder Einleitung schreiben, die ganz oben in Sidewiki zu sehen ist. Aber dafür müssen Sie zuerst ihre Website bei Google Webmaster Tools anmelden und sich als Besitzer bestätigen lassen.
Anhand einem Zeilen Code können Sie Ihre Website markieren und Google ordnet Ihnen die Seite zu.
Erst danach können Sie als Website-Besitzer Ihren Sidewiki-Einleitungstext schreiben und abspeichern.
Was tun mit Negativ-Kommentare?
Natürlich ist die große Sorge bei einem offenen Kommentar-System, dass negative Kommentare für die eigene Website erscheinen können. Selbst am Starttag wurde schon über erste Fälle berichtet und obwohl Google eine Content-Richtlinie eingerichtet hat, ist es anzunehmen, dass einige zunächst einmal das System für Diffamierungen nutzen werden.
Die Richtlinien erklären, was nicht akzeptiert wird. Spam oder eindeutige Werbebotschaften oder die Übertragung von Viren, sind nicht erlaubt. Hass oder Drohungen sind ebenfalls nicht erwünscht. Sie sollten Sidewiki nicht für illegale Aktivitäten verwenden oder Urheberrechte nicht verletzen.
Kein Sex, zumindest was Sidewiki betrifft und Google bekennt sich zu Null-Toleranz bei Kinderpornografie.
Google schreibt auch, dass Sie nicht vor geben sollen, jemand anderes zu sein. Und zum Schluss, private oder vertrauliche Informationen sollten nicht über Sidewiki weiter gegeben werden.
Google erwartet wohl, dass Sidewiki-Nutzer Verstöße melden. Bei jedem Eintrag steht ein “Mißbrauch melden” Link, der zu einer Meldeseite führt. Dort kann man genauer beschreiben gegen welche der Richtlinien verstoßen wird. Google prüft wohl Mißbrauchsmeldungen, aber es heißt nicht, dass der gemeldete Eintrag entfernt wird.
Ich denke Google hat zur Zeit einen Haufen Arbeit, Sidewiki-Mißbrauchsmeldungen zu bearbeiten. Es wird sicherlich dazu führen, dass weitere Anpassungen an die Richtlinien gemacht werden. Aber eine Meldung führt nicht unbedingt dazu, dass ein Eintrag gelöscht wird. Das ist herb.
Google schreibt dazu:
Wir werden Ihren Bericht dann prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen. Nur weil Sie mit bestimmtem Material nicht einverstanden sind, oder es als unangemessen empfinden, bedeutet das nicht, dass wir es entfernen. Wir verstehen, dass unsere Nutzer verschiedene Standpunkte vertreten, und wir berücksichtigen diese Tatsache, wenn wir gemeldete Verstöße überprüfen. Obwohl der Content nicht in allen Fällen entfernt wird, verlassen wir uns auf unsere Nutzer, wenn es um das Melden von Material geht, das möglicherweise gegen unsere Richtlinien verstößt.
Das bedeutet, dass Sie offen für Kritiker sind, egal ob positiv oder negativ aber Sie können selber einen negativen Eintrag nicht löschen. Alle Einträge sind für alle Besucher mit einem Google-Konto frei einsehbar und Google vertraut einfach auf die Benutzer, um einen Eintrag in einer guten oder schlechten Position zu platzieren.
Das funktioniert durch ein Votum durch die Benutzer. Es wird gefragt “War der Eintrag hilfreich oder nicht” und der Benutzer kann, mit der Betonung auf “kann”, mit Ja oder Nein sein Votum abgeben.
Nach Anzahl der Votum Ja oder Nein wird der Eintrag in der Liste positioniert. Ein Votum kann nur einmal gegeben werden, dadurch wird eine Manipulation verhindert. Allerdings, wenn Sie mehrere Google Konten haben, können Sie wahrscheinlich mehrere Stimmen abgeben.
Kann man Sidewiki austricksen?
Ob man tatsächlich mit mehreren Google-Konten die Position eines Kommentars manipulieren kann, bleibt offen. Über Neuigkeiten in dieser Richtung berichte ich Ihnen, weil Sidewiki birgt mehr als beim ersten Anschein ersichtlich ist.
Zum Beispiel können Sie einen Eintrag als Link oder Email weitergeben und an Twitter oder Facebook direkt posten.
Wenn Sie selber einen Kommentar abgeben wollen, können Sie einen Kommentar für die ganze Website abgeben oder pro Seite. Und Sie können Ihren Eintrag gleich an Blogs, die Sie bei Blogger führen, weiterleiten. Blogger ist auch ein Google Produkt und Blogs, die dort gehostet sind, werden oft und schnell indiziert. Persönlich sehe ich gute Möglichkeiten, diese Tatsache auszunutzen, aber ich muss selber zuerst sehe,n wie das benutzt werden kann.
Eines ist auf alle Fälle klar. Die eigene oder die Reputation der Firma wird durch Sidewiki eine größere Rolle im Internet spielen. Es wird vieles transparenter, insbesondere wie Sie mit Kunden und Partnern umgehen. Es wird zusätzlichen Druck auslösen, ein positives Bild abzugeben, das sich nicht nur auf Ihre Inhalte beschränken wird.
Jeder von uns, der eine Website besitzt, wird gezwungen mitzumachen, egal ob wir das wollen oder nicht.
Für mich heißt es, genauer auf Sidewiki-Kommentare zu achten und zu überlegen, wie ich Sidewiki zu meinem Vorteil benutzen kann.
Hier ist ein kleiner Tipp für Sie.
Wenn Sie noch kein Konto bei Google haben und Sie wollen Sidewiki benutzen, dann ist es am besten, wenn Sie ein Gmail-Konto eröffnen. Es gibt eine Reihe Gründe, warum das sinnvoll ist. Zum Beispiel, Sie können alle Ihre anderen Email-Konten darüber laufen lassen. Sie haben dann einen starken Schutz gegen Spammails und können Ihre Mails von jedem Internet tauglichen PC erreichen. Es gibt mehrere Gründe, warum Sie ein Gmail-Konto eröffnen sollten, aber darüber werde ich zu eineem späteren Zeitpunkt berichten.
Gehen Sie einfach auf mail.google.com und klicken Sie auf Konto erstellen. Sie müssen dann einiges festlegen und beantworten und zum Schluss haben Sie ein eigenes Konto.
Danach können Sie Ihre Google-Emailadresse und Passwort für Sidewiki verwenden.
Wenn Sie eine eigene Website haben, sollten Sie sie jetzt in Webmaster Tools anmelden und bestätigen lassen. Wenn die Seite bestätigt ist, können Sie Ihren eigenne Vorlauftext erstellen und abspeichern. Dieser Text steht dann zu aller Erst, ganz oben im Sidewiki für Ihre Website.
Sidewiki wird zusammen mit der Google Toolbar installiert und wird dort aktiviert. Sie müssen wissen, dass die Toolbar auch verwendet wird, um Ihre Aktivitäten zu protokollieren. Sie können aber die Toolbar auschalten, wenn sie gerade nicht benötigt wird.
Google hat einenn Leitspruch “Do no Evil”.
Das heißt, “nichts böses tun”. Allerdings sind schon Stimmen laut geworden, dass Google mit Sidewiki uns Benutzern was böses angetan hat. Wir werden gezwungen, ein Google-Konto zu besitzen, die Google Toolbar zu installieren und unsere Websites bei Google Webmaster Tools anzumelden.
Sie schreiben uns nicht vor, dass wir das tun müssen, aber wenn wir das nicht tun, wissen wir nicht, was über uns geschrieben wird und können uns nicht wehren.
Ich sehe Vorteile und Nachteile und es ist nicht klar, was Sidewiki für einen Einfluss haben wird. Einen Einfluss wird Sidewiki haben, da bin ich sicher. Ob es für uns alle gut ist oder nicht, werden wir erst später wissen.
Unser Intendant, Großmeister Dennis King und sein Chef Bitschieber Tom Kolbe haben seit Wochen daran gearbeitet, dass die neue Kingfm-Website am 1. September gleich los gehen konnte
Obwohl die neue KingFMWebsite viele soziale Komponenten hat, können Sie Videos, Texte und Bilder posten sowie einiges mehr, und Sie sollten nicht vergessen, dass KingFM von den Suchmaschinen ständig indiziert wird.
Das heißt, Inhalte die Sie auf KingFM posten, erscheinen in den Suchmaschinen-Ergebnislisten und die Links, die Sie angeben, zum Beispiel die Links, die Sie auf Ihrer eigenen Website zeigen, zählen um Ihren Pagerank aufzubauen.
Aber das sollten Sie nicht übertreiben, weil mehrere Links von einer IP-Adresse, das ist die Identifikations-Nummer, die Ihr Server im Internet hat, sind nicht so wertvoll wie mehrere Links von verschiedenen Servern.
Obwohl problemlos Links setzten zu können ein eindeutiger Vorteil ist, sollten Sie die soziale Seite nicht vergessen. Auf KingFM können Sie neue Freunde und Gleichgesinnten finden.
Und das ist wertvoller, als jeder Backlink, meine Freunde.
Mich finden Sie ebenfalls auf dem neuen sozialen KingFM.net. Kommen Sie rein und machen Sie mich zum Freund.
PS: Vorhin vergass ich zu erwähnen, dass Sie sich bei KingFM mit Ihrem Facebook Connect, Google Friend Connect oder Twitter-Zugangsdaten anmelden können. Und sollten Sie keine der drei benutzen, können Sie sich direkt bei KingFM registrieren.
Nehmen Sie sich dazu etwas Zeit und ergänzen Sie Ihre Profildaten. Laden Sie ein nettes Bild hoch und erzählen Sie etwas über sich. Aber nicht vergessen, überlegen Sie sich gut, was Sie online stellen.
Tolle Musik und neue Infos aus der Internet. Die Netshow können Síe Sonntags, Montags und Mittwochs zwischen 18 und 20 Uhr hören.
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