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Archive for November, 2009

Sie haben sicher schon von den legendären Fabergé Ostereiern gehört.

Der Juwelier Peter Carl Fabergé konnte Anfang des 20. Jahrhunderts die Russische Zarenfamilie  zu seinen Kunden zählen.

Nach der Revolution 1917, haben die Bolschewisten seine Werkstätten geplündert und die fabelhaften Eier beschlagnahmt.

Er selber musste fliehen und ist 3 Jahre später in der Schweiz gestorben.

Aus finanzieller Not hat die Familie 1951 die Fabergé Marke an einen US Parfümeur für 25.000 US Dollar verkauft.

Jahrelang wurde unter diesem Namen viel Kosmetika verkauft und 1989 wurde die Marke von Unilever für 1,6 Milliarden US Dollar übernommen. Sie können sich sicher an Brut erinnern. Das war damals ein Männer-Duft von Fabergé.

Die Zeiten haben sich geändert und 2007 wurde die Marke von Pallinghurst Resources, einer südafrikanischen Bergbau-Investment Firma übernommen.

Inzwischen hat auch Pallinghurst Resources 9 von 11 Lizenzen verkauft, inklusive den Duft-Lizenzen.

Und am 9. September präsentierte die neue Fabergé die erste Juwelen-Kollektion, mit Preisen zwischen 40.000 und 7 Millionen US Dollar, der Weltöffentlichkeit nach 92 Jahren.

Das ist zwar eine sehr interessante Geschichte, aber Sie fragen sich bestimmt “was hat es mit dem Internet zu tun?”

Lieber online verkaufen als in teuere Läden

Wie wir gehört haben, war Fabergé ursprünglich bekannt für elegante und hochwertige Juwelen. Diesen Zustand möchte der neue Besitzer wieder erlangen.

Normalerweise werden Luxus-Produkte in Edel-Läden angeboten, in Städten wie New York, Paris und London. Es wird auch tatsächlich einen Laden geben. Ein Salon in Genf, der im November eröffnet wird.

Sonst eröffnet Fabergé nur einen Online-Shop, der 24 Stunden von Mitarbeitern besetzt sein wird und in 12 Sprachen erscheint.

Jetzt frage ich Sie, “Würden Sie die Fabergé Sadko Seepferdchen Brosche für schlappe 320.000 US Dollar online kaufen wollen?”

Die Entscheidung einen Online-Shop zu eröffnen, statt teuren Läden, um eine Präsenz weltweit zu erreichen, ist auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht ganz zu verstehen. Denn Edeljuweliere sind normalerweise in diversen Hauptstädten der ganzen Welt zu finden.

Von den Kosten abgesehen, ist das eben sehr teuer und langfristig und würde sehr viel Geld verschlingen. Mit einem Online-Shop dagegen reduzieren sich die Kosten auf ein Minimum und man ist trotzdem weltweit erreichbar.

In Anbetracht der Finanzkrise, in der voraussichtlich 10% weniger Luxusgüter in 2010 verkauft werden, ist eine preiswertere Markteinführung über das Internet sicherlich eine klügere Entscheidung, als Geld in Immobilien zu investieren.

Mit solchen hochwertigen Gütern spielt das Vertrauen in den Anbieter und die Abwicklung mehr als eine große Rolle und es bleibt offen, ob das Experiment für Fabergé tatsächlich funktionieren wird.

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Jordan Ayan, CEO von SubscriberMail, einer Email-Marketing Firma aus den USA sagt, dass 50 bis 60 Prozent der Unternehmens-Email-Administratoren Bilder in eingehenden Emails ausschalten. Und zwar um die Daten-Bandbreite im Unternehmen zu reduzieren.

Und Marketing Sherpa sagt, dass über 60 Prozent der Unternehmens-Entscheider ihre Emails auf einem mobilen Gerät lesen. Auch hier werden zur Minderung der Datenvolumen Bilder in Emails ausgeschaltet.

Keine Bilder in EmailsAuch GoogleMail schaltet Bilder automatisch aus. Benutzer können nach Bedarf Bilder für einzelne Mails nachladen.

Das heißt, wenn Sie schöne HTML-Emails schicken, kann es sein, dass viele Empfänger ein scheinbar leeres Email bekommen.

Wenn Sie überwiegend Mails an Menschen schicken, die häufig unterwegs oder im Büros sind, weisen diese Trends zu kurzen, einfachen Text-Emails hin, als die sicherste Möglichkeit, Ihre Nachrichten an den Mann und die Frau zu bringen.

Die Nutzung von Bildern und Grafik-Vorlagen in Ihren Emails ist riskant, es sei denn

* Ihr Hauptpunkt ist im Text sichtbar und nicht in ein Bild eingebettet
* Und Links die Ihre Leser anklicken sollen, sind auch ausgeschrieben

Es ist auch zu empfehlen, Ihre Telefonnummer in Ihrem Mailtext anzugeben, damit Handybesitzer, um Sie anzurufen, einfach drauf klicken können.

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Links zur Sendung
Wiederholungen Montag, den 30.11.09 und Mittwoch, den 02.12.09. Jeweils vom 18 bis 20 Uhr auf KingFM
Thema Heute: Virale Videomarketing

Youtube Videoplattform YouTube

Videoplattform

Video-Website Hulu

Videoplattform

Facebook Facebook

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Screen Capture Software (Kostenlos) Jing

Kostenlose Screencapture Software

Matrazen-Domino-Video bei Benson for Beds Matrazen-Domino

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Hochzeittanz Jill And Kevin Heinz – Amazing Funny Wedding Dance Video

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Am 12. November fand in Frankfurt am Main ein Workshop für Fundraiser statt. Inhalt des Workshops war, wie man seine Hilfsorganisation bei Wikipedia richtig präsentiert und dies unter Berücksichtigung der Wikipedia üblichen Geflogenheiten.

Nach Angaben des Veranstalters hat Wikipedia 18.000.000 Besucher täglich allein in Deutschland. Besonders in der Weihnachtszeit surfen dabei auch viele Menschen auf die Wikipedia-Seiten der Hilfsorganisationen. Wie in der Einladung zur Veranstaltung zu lesen ist, bekommt der interessierte Surfer dann oft etwas zu lesen, was nicht gerade aus der Feder der Presseabteilungen der Hilfsorganisationen entstammt. Oft seien die Beiträge einfach nur schwach, zuweilen aber auch mit Fehlinformationen oder sogar mit „vandalistischen“ Einträgen gespickt.

Da bei Wikipedia bekanntlich jeder mitmischen kann, stellen sich den Marketing-Verantwortlichen in Firmen und offenbar auch bei Fundraisern ganz neue Herausforderungen. Eine Herausforderung ist es deshalb, weil Wikipedia in Deutschland offensichtlich extrem beliebt ist und inzwischen so etwas wie den Standard bei den Nachschlagewerken setzt. Zudem ist Wikipedia auch bei Google so beliebt, dass Firmeneinträge meist sehr gut gelistet sind. Kleinen Firmen ergeben sich daraus in der Regel keine Vor- aber auch keine Nachteile, weil Wikipedia schon einiges an Mitarbeiter, Umsatz oder eine Börsennotierung verlangt, damit es eine Unternehmung überhaupt „wert“ ist, in dem Crowdsourcing-Nachschlagewerk Erwähnung zu finden.

Bei der „Optimierung“ von Wikipedia-Einträgen gilt es freilich behutsam zu sein, denn es hat bereits zahlreiche Beispiele von prominenten Politikern oder großen Unternehmungen gegeben, wo die Presse Wind von Änderungen an Einträgen bekommen hat. In einem solchen Fall von PR-Supergau kann die Optimierung ganz schnell Reputations-mäßig nach hinten los gehen.

Wer Weihnachten etwas spenden will und sich bei Wikipedia über die Spendenwürdigkeit einer Hilfsorganisation kundig machen will, der sollte sich auf jeden Fall bewusst sein, dass am Beitrag genauso gut übermotivierte Fundraiser wie auch böswillige Vandalen abgearbeitet haben.

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icon for podpress  Standard Podcast [7:42m]: Play Now | Play in Popup | Download (146)

Ein Thema, das ich oft in der Netshow gebracht habe, ist die Reputation im Internet.

Es ist eine Tatsache, dass Vertrauen das höchste Gut für eine Person oder ein Unternehmen ist, wenn Dienste und Produkte im Internet angeboten werden. Vertrauen wird einem nicht geschenkt, sondern man muss es erarbeiten.

Wenn potentielle Kunden kein Vertrauen haben, dann bestellen oder kaufen sie unsere Produkte erst recht nicht online.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Beweis für Vertrauen zu erbringen und die meisten davon handeln von der Sichtbarkeit des Willens, Wissen mit anderen zu teilen und außerdem von Gradlinigkeit.

Das erste was man tun kann, ist Artikel und Berichte zu schreiben und zu veröffentlichen. Damit erbringen Sie den Beweis, dass Sie wissen wovon Sie reden und nicht nur behaupten, dass Sie es können.

Schreiben ist einen wichtigen Bestandteil der Arbeit im Internet und bilden Sie damit ein Fundament auf das Sie aufbauen können. Und vergessen Sie nicht, je mehr sie veröffentlichen, desto einfacher ist es, Ihre Reputation in einem positiven Licht darzustellen.

Aber schreiben ist nicht alles, was Sie tun können um Ihre Reputation aufzubauen. Und einige Aktivitäten sollten Sie unbedingt beginnen, um Ihre Reichweite und Bekanntheit im Web zu verbessern.

Ich erzähle Ihnen gleich von Webcasts und Webinaren und wie wichtig sie für den Aufbau Ihrer Reputation sind.

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Noch was zu Google Wave. Wenn Sie Pulp Fiction kennen, sollten Sie die Google Wave Cinema Pulp Fiction anschauen. Es ist ein Wave über die Szene wo Samuel L. Jackson seine Predigt hält.

Statt die Szene in Video-Form, sehen Sie Pulp Fiction in Wave-Form. Es ist einfach genial.

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icon for podpress  Google Wave - Segen oder Fluch? [11:55m]: Play Now | Play in Popup | Download (138)
Google Wave PreviewKönnen Sie sich noch erinnern? Vergangenen Juni stellte Google ein neues Produkt namens “Wave” vor. Zur gleichen Zeit, fast auf die Minute genau, als Microsoft Bing ankündigt hatte,  übertrumpfte Google Microsoft mit einem neuen Produkt, das die Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglichen soll.

Google Wave, zu deutsch “Welle”, hat inzwischen scheinbar die ganze Welt erfasst. Und das Problem? Es ist nicht einfach, ein Wave-Konto zu bekommen.

Beim Start, Anfang Oktober, hat Google 100.000 Nutzer eingeladen, Wave zu testen. Die eingeladenen Teilnehmer hatten sich schon Monate zuvor als Betatester angemeldet. Und so wie es momentan aussieht, tröpfeln die Einladungen sehr spärlich ein und die 100.000 sind immer noch nicht alle raus.

Auf der anderen Seite gibt es eine Fülle von Informationen, Meinungen und Beschwerden im Internet, die das Ganze aufheizen. Obwohl Google ein Unternehmen voller Techniker ist, haben sie es trotzdem verstanden, Google Wave wirklich interessant zu machen und vor allem, zu etwas  zu machen, das scheinbar jeder haben will.

Viele spekulieren auf eine Einladung von Teilnehmern, die bereits ein Wave-Konto haben, aber laut Stephanie Hannon, die sich als einen “Overly happy Google Wave Product Manager” bezeichnet, überglücklich also, werden neulich eingeladene Wave-Nutzer keine eigenen Einladungen weiter geben können. Zumindest vorerst wird das so bleiben. Stephanie Hannon schrieb auf Twitter, dass Google Wave zuerst mit der Warteliste wachsen wird und aktive Nutzer würden eventuell irgendwann später Einladungen raus geben können.

Wo bekomme ich eine Google Wave Einladung?

Nachdem überall im Internet über Google Wave zu lesen, anzuschauen und zu hören ist, dachte ich, mal schauen wo ich eine Einladung bekommen könnte. So, zuerst habe ich “need google wave invite” gegoogelt.

Über 17.500 weitere sind ebenfalls auf der Suche. Wie wäre deutsch als Alternative? Also ich tippe “Suche Google Wave Einladung” und bekomme ganze 29 Eintragungen. Aber das sind auch alle, die selber suchen.

Dann habe ich meinen Suchbegriff in “Google Wave Einladung zu vergeben” abgeändert. Ich stellte die Suche auf genau diesen Wortlaut ein und bekam prompt 9 Ergebnisse. Auch die waren alle selber am suchen.

Hmmmm. Ok, dachte ich. Schaust Du bei i-workers nach. Das ist eine Diskussionsgruppe, bei der ich schon ewig Mitglied bin. Es gibt zwar einige, die bereits eigene Konten besitzen, aber keine Einladungen übrig haben. Mist!

Ok, wie wäre es mit eBay?

Dort suchte ich nach “Google Invite” und siehe da, weltweit gab’s 18 Eintragungen! Was mich erstaunt hat, es gab tatsächlich Gebote. Allerdings lagen die Auktionen alle unter 40 Euro. Einer wollte für einen Sofortkauf 45 Euro plus 10 Euro Versand. Witzig, dachte ich. Einladungen werden nämlich per email versandt.

Na ja, selbst einen Euro ist es mir nicht wert, zu sehen ob ich von jemandem eine Einladung kaufen kann.

Und ob ich tatsächlich eine Einladung von einem eBayer bekomme, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

Ja, so isses. Wir Normalsterblichen müssen eben warten, bis wir eine “Google Wave”-Einladung bekommen.

Eigentlich habe ich mich schon vor Monaten in die Liste eingetragen, aber die Google Mühlen mahlen langsam.

Die eigentliche Frage ist, brauche ich Google Wave?

Die Grundidee ist schon in Ordnung. Stellen Sie sich einen Instant Messenger vor, der in Echtzeit funktioniert. Sie beginnen mit einem Wave und fügen andere Wave Kontakte, mit denen Sie kommunizieren wollen, dazu. Sie schreiben etwas und die anderen können zusehen, während Sie schreiben. Ich meine, sie können zusehen, wie Sie den Text eintippen.

Mehr noch, die anderen können gleichzeitig ihre eigenen Texte eingeben, die ebenfalls von den anderen in Wave sofort erscheinen. Ist was nicht richtig, können Teilnehmer gleich korrigieren, auch andere. Alles ist in Echtzeit ersichtlich und alle Wave-Teilnehmer können gleichzeitig an dem Wave arbeiten.

Aber es geht weiter, Wave Teilnehmer können Bilder, Grafiken, Videos und Audio-Dateien im Wave mit “Drag and Drop” einbetten. So bald sie hochgeladen sind, erscheinen sie alle im Wave sofort am Bildschirm.

Einen Wave können Sie auch woanders einbetten. Wie zum Beispiel in einem Blog. Und auch da werden Wave-Änderungen sofort beim Eingeben sichtbar.

Diese Grundfunktionalität lässt erahnen, wofür Google Wave gut sein könnte.

Google Wave Ideen

Eine Idee, die ich kürzlich las, war im Bildungswesen. Sie kennen es sicher von früher, oder Sie sind noch am Studieren oder sind in der Ausbildung. Wir müssten ständig Notizen über den Lernstoff machen und wenn wir Glück hatten, konnten wir mit anderen in der Klasse Notizen austauschen und ergänzen. Klar, mit Email ist das Ganze etwas einfacher geworden, aber immer noch nicht handlich für alle Beteiligten.

Mit Google Wave dagegen, geht es viel leichter. Es wird ein Haupt-Wave eingerichtet, in dem alle aus der Klasse ihre Notizen unterbringen können. Mehr noch, Fehler können sofort korrigiert  und die Hauptpunkte festgelegt werden, die für Prüfungen wichtig sind.

Teamwork

Etwas Ähnliches wie die folgende Aussage kennen Sie sicherlich auch. Ich las einen Beitrag eines Mitarbeiters des “Center für Disease Control” aus Atlanta in USA. Er schrieb, dass seine Gruppe die Distribution von H1N1-Impfstoff unterstützt, inklusive Planung, Versand und Kommunikation.

Er und sein Team sind in Atlanta, das Gesundheitsministerium in Washington DC und der Impfstoff-Hersteller in Dallas. Seine Mannschaft verteilt sich über 4 Bereiche im CDC-Gelände. Alles in allem, ein sehr verteiltes Netz von Organisationen, die miteinander kooperieren müssen.

Momentan benutzen sie Email, Intranets und gemeinsam genutzte Speicher, um Daten und Informationen miteinander auszutauschen.

Sie müssen sich ständig treffen, was häufige Wiederholungen, mehrfach gemachte Arbeit und viel verlorene Zeit verursacht.

So wie die Situation sich weiter entwickelt, müssen sie ständig Daten auf den neuesten Stand bringen, wie Anzahl Kranke, Produktionsstand des Impfstoffs, Versandsituation und Quarantäne-Stand. Sie sind ständig mit updaten und ergänzen von Daten und Informationen beschäftigt und Situations-Berichte werden per Email an die anderen rausgegeben.

Ich denke, Sie können sehen, dass viel Zeit und Energie, mit doppelter Arbeit und umständlicher Benachrichtigung der anderen Teilnehmer vergeudet wird.

Er schrieb weiter, dass ein zentralisiertes System wie Google Wave, bei dem alle Teilnehmer an der Erstellung und den Verfolgungsänderungen mit- und zusammenarbeiten könnten, viel Zeit sparen würde und sie könnten Informationen viel schneller mit Herstellern, Distributoren, der Regierung und den CDC teilen.

Bei so einer wichtigen Aufgabe ist uns allen klar denke ich, dass eine zentrale Informationsbasis viel bewirken kann. Alleine die Kosten und der Aufwand für ständige Treffs könnten deutlich reduziert werden. Und mit einer heiklen Aufgabe wie der Impfstoff-Versorgung, wäre eine bessere Kommunikation für viele eine Frage von Leben und Tod.

Aber für die meisten von uns geht es um Kosten, Aufwand und Umwelt. Wenn wir weniger Kosten und Aufwand hätten, würde das deutliche Verbesserungen für viele Menschen und Unternehmen bedeuten. Und weniger Umweltbelastungen, weil weniger gefahren wird, würde für uns alle nur zu begrüßen sein.

Zusammenarbeit an unterschiedliche Standorte

Es gibt ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten für Google Wave. Was ich vor allem gesehen habe ist, dass man die Zusammenarbeit zwischen Menschen an unterschiedlichsten Standorten deutlich verbessern könnte.

Angefangen vom Journalist, der mit einem Interview-Partner per Wave alles festhält, das gleich vom Redakteur verfolgt und korrigiert werden kann, bis zu Hochzeitsplanungen oder einfachem Messaging zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, gibt es viele Möglichkeiten wo Google Wave von großem Nutzen sein kann.

Die Frage stellt sich eher, wird Google Wave uns tatsächlich helfen, besser und schneller zu sein? Es gibt Stimmen, die ganz anders denken über diese Wunderwaffe “Google Wave”.

Und über einen, der ganz bestimmt anders denkt und seine Meinung zu Gwave, hören Sie gleich hier.

Robert Scoble und Produktivität

Robert Scoble ist ein sehr bekannter Blogger. Sein Blog Scobleizer läuft seit October 2005 und er ist ein sehr produktiver Schreiber und die Tatsache, dass bisher über 30 tausend Kommentare auf seinem Blog gepostet sind, bezeugt seine Popularität und Expertise in Sachen Internet.
Er ist seit kurzem ein GWave-Benutzer. Gwave ist ein Begriff, der sich langsam etabliert und darüber hat er schon einige Berichte geschrieben, zuletzt in Vergleich zu Emails.
Über Email als produktives Werkzeug ist seine Meinung niederschmetternd, aber sein Urteil über Gwave, das noch in Kinderschuhen läuft ist noch schlimmer als niederschmetternd. Egal wie man über Google und ihr neues Werkzeug denkt, es ist ratsam zumindest zu hören, was er für problematisch hällt.
Zunächst schreibt er, dass GWave viele unproduktive Eigenschaften, ähnlich wie Email hat. Aber das schlimmste daran ist, Gwave fügt einige neue unproduktive Eigenschften dazu.
Zum einen ist es die Echtzeit, sprich die Tatsache, dass wir sehen können, wenn jemand im Wave schreibt, weil der Text beim eintippen auch bereits bei uns erscheint. Das ist ein Problem, das im ersten Augenblick noch nicht klar ist.

Die Echtzeit-Funktion verleitet den Betrachter zu schauen, weil das menschliche Auge immer zu einem bewegten Objekt am Bildschirm hingezogen wird. Das ist ein großer Ablenkung und die Aufmerksamkeit leidet darunter.

Das bedeutet weniger Produktivität und es ist nicht abschaltbar. Seine Empfehlung? GWave nur spärlich öffnen, sonst ist der Ablenkungsfaktor größer als bei Email.
Als soziales Netzwerk ist Gwave, für Robert Scoble, nicht tauglich. Er schreibt, die Funktionalität ist schlimmer als Twitter oder Facebook. Es gibt keine Biografien oder echte Namen. Und keine Möglichkeit, Kontakte zu verwalten oder zu gruppieren.
Ein Mülleimer ist vorhanden, aber es ist keine ersichtliche Möglichkeit vorhanden, irgendetwas zu löschen. Obwohl er überall gesucht hat, hat er nichts gefunden das auf Löschen hinweist.
Scoble bemängelt, dass GWave kein BCC wie bei Emails hat. Eine einfache Ergänzung um zu gewährleisten, dass ein Dritter informiert ist, obwohl er nicht direkt in die Konversation eingebunden ist.
Wenn wir GWave mit Emails vergleichen, hat er mit diesen Punkten bestimmt recht, aber wie wird es in der Praxis aussehen? Da müssen wir eben abwarten um zu sehen, wie Google GWave weiter entwickelt.

Zusammenarbeit in Echtzeit

Ein Punkt, den Robert Scoble geschrieben hat, war für mich ganz logisch. Bisher ist keine Integration mit Google Text & Tabellen vorhanden. Ich benutze Text & Tabellen selber, um bestimmt Aufgaben mit anderen zu teilen. Das funktioniert sehr gut, aber die Funktionalität von Gwave würde von großem Vorteil sein.

So wie ich das sehe, hat Google die Integration schon vorausgeplant, denn man kann sich zusätzlich als Tester für Gwave in Google Apps anmelden. Google Apps ist die GMail-Version für Unternehmen, die unter einem eigenen Domainnamen laufen.

Persönlich würde ich einen Schritt weiter gehen, indem GTalk, der Google eigene Instant Messenger integriert werden sollte, dann würde die Zusammenarbeit deutlich einfacher sein.
Laut Scoble ist GWave sehr langsam. Diesen Punkt kann ich verstehen, wenn er sagt, dass obwohl GWave in der Pre-Beta-Phase ist, der erste Eindruck entscheidend ist und wie wird es aussehen, wenn Millionen von Nutzern online sind?

Nachdem ich viele verschiedene oft gegenteilige Meinungen gelesen habe, ist meine Feststellung ganz einfach. GWave ist zwar ein innovativer neuer Dienst, der zu begrüßen ist. Aber die knappe Kontenerteilung hat zu einer “ich auch”-Hysterie geführt.

Google Wave steckt noch ganz deutlich in den Kinderschuhen und es muss vieles noch berücksichtigt werden, bis es für die breite Masse tauglich ist.

Die Frage zum Schluss ist, wird Gwave eine Erleichterung für uns werden oder wird es nur ein zeitraubender Aufmerksamkeitsmagnet. Nur die Zeit wird uns die Antwort dazu geben können.

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